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Neues aus den datronic Bibliotheken

Franken-Onleihe gestartet
Würzburg, Februar 2012
Am 1. Februar ging die Website des Verbundes www.franken-onleihe.de online. Mittlerweile sind 74,7 % der Deutschen online, die Zahl der Smart-Phones, Tablet-PCs und E-Book-Reader nimmt ständig zu. Diese Entwicklung war der Hintergrund, für 16 Bibliotheken aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken, unter der Projektleitung der Außenstelle Würzburg der Landesfachstelle, für diese Zielgruppe ein attraktives Angebot anzubieten.
Die Onleihe ermöglicht es den eingetragenen Nutzern der beteiligten Bibliotheken, an 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen der Woche digitale Medien auszuleihen.
Die beteiligten Bibliotheken: Alzenau, Bad Neustadt, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Erlangen, Gerolzhofen, Haßfurt, Hösbach, Kitzingen, Lichtenfels, Marktredwitz, Ochsenfurt, Selb und Wunsiedel.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

Mobiler Onlinekatalog in der Stadtbibliothek
Gütersloh, Dezember 2011
Ab sofort können Sie bequem von unterwegs mit Ihrem Smartphone den Onlinekatalog durchsuchen. Sie können auf Ihr Leserkonto zugreifen, Verlängerungen vornehmen und Ihre Vorbestellungen zu überprüfen. Probieren Sie es aus!
Scannen Sie mit Ihrem Smartphone den angezeigten QR-Code, öffnen Sie den Link und legen Sie ihn auf Ihren Homebildschirm ab.
http://webopac.stadtbibliothek-guetersloh.de

Facebook Stadtbibliothek Weißenburg
Weißenburg, Dezember 2011
Wir bekommen komplett neue Software: danach geht auch der Internet-Katalog wieder! Wir müssen halt eine Woche schließen: 28.11.-4.12. Aber dann wird unser Katalog (hoffentlich - ganz bestimmt) so funktionieren wie in Amberg, die haben den gleichen Anbieter. Das wird klasse! Zugriff auch über Smartphones!
http://www.facebook.com/StBWug

Stadtbücherei im "Treffpunkt Bayertor"
Neue Bibliothek mit mehr Aufenthaltsqualität
Rain, Dezember 2011
Im Zuge der Erneuerung wurde auch die Bibliotheks-Software aufgerüstet. Die Leser können nun online im Katalog der Bibliothek recherchieren. Darüber hinaus stehen den Kunden sämtliche Medien der 12 Mitgliedsbibliotheken des Regionalverbundes „Schwabenfindus“ zur Ausleihe zur Verfügung.
Rain am Lech mit ca. 8.400 Einwohnern liegt im Landkreis Donau-Ries. Die Bibliothek verfügte im Jahr 2010 über gut 11.000 Medieneinheiten und erreichte damit über 33.000 Entleihungen.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

Stadtbücherei Freilassing
Aus Kellerkind wird auffälliger Würfel
„Wenn Du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts fehlen“: Mit diesen Worten von Cicero eröffnete Bürgermeister Josef Flatscher die Feierstunde zur Eröffnung der neuen Stadtbücherei Freilassing am 7.10.2011. Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Stadtrat, Schulen, Kindergärten und benachbarten Bibliotheken wohnten der Veranstaltung bei. Die Bürger Freilassings können nun beides genießen: eine neue Bibliothek und einen „Lesegarten“. Die Stadtbücherei liegt im bevölkerungsreichsten Stadtviertel, direkt neben der Grund- und Mittelschule.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

2. Bayerischer Schulbibliothekstag 2009
Gemeinsam sind wir stärker
Wer zu spät kam, fand bei der Einführungsveranstaltung im großen Saal des Südpunktes in Nürnberg keinen freien Stuhl mehr. Rund 270 Besucher tummelten sich am 2. Bayerischen Schulbibliothekstag, um sich rund um die Themen Schule und Bibliothek fachkundig zu informieren. Angemeldet haben sich knapp 500 Personen. Die immense Nachfrage dokumentiert eindrücklich den großen Bedarf in diesem Bereich.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

Erste “Lese-Insel” in der St.-Georg-Volksschule
Augsburg
Die erste "Lese-Insel" in der St.-Georg-Volksschule ist eine Initiative des Rotary-Clubs Augsburg Renaissancestadt, die in Zusammenarbeit mit Sponsoren, Partnern und der Neuen Stadtbücherei realisiert werden konnte.
Sie ist für Grund- und Hauptschulen als Kooperationsprojekt zwischen Schulbibliothek und Neuer Stadtbücherei Augsburg angelegt. Ziel ist es, ein qualitätvolles und attraktives Grundangebot für eine aktive Leseförderung zu sichern. Die "Lese-Insel" ist sowohl organisatorisch als auch fachmännisch eng an die Neue Stadtbücherei Augsburg angebunden und hat einen über Bayern hinausreichenden modellhaften Charakter.
WebOPAC der Leseinsel-Augsburg
Pressemitteilung

1. Bayerischer Schulbibliothekstag 2009
Große Resonanz mit rund 250 Teilnehmern
Am 26. Oktober 2009, dem internationalen Tag der Schulbibliotheken, fand zum ersten Mal in Bayern ein "Schulbibliothekstag" statt. Die Fortbildung richtete sich an Lehrkräfte, an in Schulbibliotheken Beschäftigte sowie an Kolleginnen und Kollegen aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. In insgesamt 16 Einzelveranstaltungen ging es um den Aufbau und die Organisation von Schulbibliotheken, Gestaltungsmöglichkeiten des Unterrichts und die Zusammenarbeit mit anderen Bibliothekssparten und Organisationen. Zur Veranstaltung hatten sich knapp 700 Teilnehmer angemeldet. Da im Nürnberger Kommunikations- und Bildungszentrum "südpunkt" nur ca. 250 Teilnehmer Platz fanden, beabsichtigen die Veranstalter voraussichtlich im Januar 2010 eine Wiederholungsveranstaltung zu organisieren. Interessenten, die nicht zur Erstveranstaltung zugelassen werden konnten, werden über den Wiederholungstermin rechtzeitig informiert.
Die Vorträge und Präsentationen des Schulbibliothekstags stehen in Kürze zum Nachlesen und Download auf www.leseforum-bayern.de bereit, sechs Beiträge über den Schulbibliothekstag finden Sie auch im Weblog des Berufsverbandes Information Bibliothek: http://fobikom.wordpress.com.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

Bibliotheksverbund im Landkreis Augsburg

Schwabenfindus bekommt Zuwachs
Der Schwabenfindus, ein 2005 gegründeter Regionalverbund schwäbischer Bibliotheken, begrüßt drei neue Mitglieder: Die Stadtbibliotheken Donauwörth, Nördlingen und Oettingen präsentieren ihre Bestände im gemeinsamen Internetkatalog. Zusammen mit den Bibliotheken  Bobingen, Buchloe, Gersthofen, Kissing, Königsbrunn, Schwabmünchen und Stadtbergen besteht der Regionalverbund aus 10 Bibliotheken.
Der Startschuss für die Erweiterung fiel im Rahmen einer Feierstunde im Beisein der drei Stadtoberhäupter, der Bibliotheksleiterinnen sowie einiger Gäste. Oberbürgermeister Hermann Faul aus Nördlingen stellte bei seiner Begrüßungsrede die Verbesserung des Services für die Kunden dar. Sie können nun Medien ausleihen, die sie in ihrer Heimatbibliothek nicht vorfinden. Donauwörths Oberbürgermeister Armin Neudert betonte, dass es ohne große Kosten gelungen sei, den Bestand der einzelnen Bibliotheken zu erweitern. Für Oettingens Bürgermeister Matti Müller steht die Verknüpfung des Mediums Internet mit den „traditionellen“ Medien, also den Medien, die in die Hand genommen werden müssen, im Mittelpunkt. Er hob auch die wichtige Rolle der Bibliotheken im Rahmen der Leseförderung für Kinder hervor.
Der Schwabenfindus ist eine Bereicherung für die Kunden der beteiligten Bibliotheken. Ihnen steht ein Bestand von über einer viertel Million Medien zur Verfügung. Bücher, die in ihrer Heimatbibliothek nicht vorhanden sind, können sie gegen eine Gebühr von zwei Euro bei einer der Verbundbibliotheken ausleihen. Das gewünschte Medium steht dann selbstverständlich in der Heimatbibliothek zur Abholung bereit.

Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München

InternetOPAC findus meets DiViBib
findus-Bibliotheken sind fit für digitale Medien
Augsburg, 20.06.2009: Mit dem Startschuss für den neuen Bibliotheksverbund „NBib24“ (Verbund Niedersachsen für digitale Medien) hat datronic den InternetOPAC findus mit der neuen DiViBib-Schnittstelle ausgerüstet. Für die beteiligten findus-Bibliotheken ist damit der Weg frei, ohne zusätzliche Softwarekosten am Verbund teilzunehmen. Die DiViBib-Schnittstelle ist im Standard-Leistungsumfang des Internet-OPAC findus enthalten. Allen findus-Bibliotheken bietet sich jetzt die Möglichkeit, alleine oder im Verbund mit anderen Bibliotheken, das digitale Medienangebot der DiViBib in ihren Medienkatalog aufzunehmen. Am Verbund NBib24 sind derzeit die Bibliotheken aus Buxtehude, Celle, Cuxhaven, Delmenhorst, Fürstenau, Goslar, Langenhagen, Leer, Lüneburg, Melle, Neustadt a. Rbge., Nordhorn, Peine, Seevetal, Verden, Westerstede, Wilhelmshaven, Winsen (Luhe) und Wunstorf beteiligt. Mit der „Onleihe“ digitaler Medien tragen Öffentliche Bibliotheken dem veränderten Medienkonsumverhalten ihrer Bibliothekskunden Rechnung. Die Ausleihe erfolgt über das Internet. Für die Bibliotheksnutzer steht das Medienangebot rund um die Uhr an allen Tagen der Woche von zuhause aus oder unterwegs zur Verfügung. Das Angebot umfasst E-Paper, E-Audios, EMusik, E-Videos und Software. findus ist ein InternetOPAC, der zu unterschiedlichen Bibliothekssoftware-Systemen kompatibel ist. Für „gemischte“ Regionalverbünde ist findus deshalb hervorragend geeignet. Eine Anpassung der vorhandenen Bibliotheks-software ist nicht erforderlich.

Neuer Bibliotheksverbund in Mittelfranken
Das Nürnberger Land wird Metro-Pool-Region
Nürnberger Land, 27.02.2009: Mit dem Startschuss für den neuen Bibliotheksverbund „LauBib“ zeigen neun Stadt- und Gemeindebibliotheken im Landkreis Nürnberger Land, wie heutzutage Bibliotheken ihren Aktionsradius via Internet ausweiten können. Zusammen bringen die neun Bibliotheken von Altdorf bei Nürnberg, Burgthann, Feucht, Hersbruck, Röthenbach an der Pegnitz, Schwaig, Schwarzenbruck, Winkelhaid und Vorra über 150.000 Medien in den Online-Verbund ein. Dies entspricht durchaus dem Bestand einer Großstadtbibliothek. Für 2,00 Euro pro Buch können sich die Leser von zuhause aus über das Internet Medien aus dem gemeinsamen Bestand des Verbundes in ihre Heimatbibliothek bestellen. Diese neue Dienstleistung ist kein anonymes „Produkt“, sondern Bindeglied zwischen dem virtuellen Gesamtbestand und den realen Standorten der einzelnen Bibliotheken. Wurde die Metropolitanregion Nürnberg bereits 2005 eingerichtet, so begannen die Planungen für die „Metro-Pool-Region“ im Jahre 2006. Anlässlich der Bürgermeisterversammlung am 2. Dezember 2008 in Reichenschwand wurde der Verbund „LauBib“ in Anwesenheit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen – Außenstelle Nürnberg - und zahlreicher Gäste aus der Taufe gehoben. Der inoffizielle Start erfolgte bereits am 24. Oktober – zum „Tag der Bibliotheken“ – in Schwarzenbruck. Bibliotheken sind heute unverzichtbare Bildungs-einrichtungen und müssen stärker als bisher in Bildungskonzepte der Länder und Kommunen integriert werden. Mit fast 200 Millionen Besuchern jährlich sind Bibliotheken die am meist genutzten Kultureinrichtungen der Bundesrepublik. „LauBib“ ist der 16. Landkreisverbund in Bayern und ein weiteres Beispiel für eine gelungene interkommunale Kooperation, um den Lesern einer Region ein umfangreiches Angebot an Medien zu bieten.

Medienbestand der Kreisfahrbücherei jetzt online
Dillingen, 28.11.08
Die Umstellung der Kreisfahrbücherei auf moderne Kommunikationsmittel hat Landrat Leo Schrell veranlasst.
Ab sofort bietet die Kreisfahrbücherei Dillingen dem lesefreudigen Bürger den Onlinezugang zum Medienbestand an. Unabhängig von den Öffnungszeiten kann der Kunde von zu Hause, von der Schule, vom Internetcafe aus im Medienbestand recherchieren. Gesucht werden kann nach Titel, Autor oder einem aussagekräftigen Wort, um das gewünschte Medium zu finden. Weitere Details und Inhaltsbeschreibungen des Buches können abgefragt werden. Der Nutzer erhält weiterhin Auskunft, ob das Medium in der Kreisfahrbücherei ausleihbar ist oder bis wann es ausgeliehen ist. Per Mail kann der Lesestoff dann gegen eine geringe Gebühr vorbestellt werden und im Magazin in Wertingen oder an der jeweiligen Haltestelle abgeholt werden.
Eine weitere Neuheit ist, dass der Kunde sich über sein Leserkonto Einblick verschaffen kann, zu welchem Zeitpunkt das ausgeliehene Medium wieder zurückgegeben werden muss. Eine Verlängerung ist online möglich, sofern das betreffende Medium nicht vorbestellt ist. Weiterhin bietet das Programm findus die Möglichkeit, alle Neuerwerbungen der letzten 3 Monate sortiert nach Medientyp anzuzeigen. Mittelfristig geplant ist ein Verbund mit anderen Büchereien im Landkreis Dillingen und Augsburg, so dass der Leser die Möglichkeit hat, auch in deren Buchbeständen zu recherchieren und Medien zu bestellen. Der Versand erfolgt dann an die Kreisfahr-bücherei. Landrat Leo Schrell dankte der Stadt Wertingen für die finanzielle Unterstützung. Nach Abzug des Zuschusses der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beteiligte sich diese mit 50 % an den Kosten.
Quelle B4B SCHWABEN

70 000 Medien jetzt online nutzbar
ELTVILLE
Bibliotheksportal "BIPORTA" mit fünf vernetzten Bibliotheken aus dem Rheingau-Taunus gestartet.
Das gewünschte Buch ist in der Bibliothek vor Ort nicht vorrätig, trotzdem kann dem Bücherfreund jetzt dank des Bibliotheksportals "Biporta" geholfen werden. Über diese Internetplattform, die seit Freitag online ist, kann man den Bestand von fünf Bibliotheken nutzen.
Mit einem musikalischen Auftakt der Jugendmusikschule Bad Schwalbach ist das Bibliotheksportal "Biporta" des Rheingau-Taunus-Kreises in der Eltviller Mediathek am vergangenen Freitag gestartet worden. Ab sofort können Leser unter dem Internetportal www.biporta.de mit dem gesamten Bestand der fünf vernetzten Bibliotheken, der Stadtbücherei Bad Schwalbach, der Mediathek Eltville, der Stadtbücherei Geisenheim, der Gemeindebücherei Kiedrich und der Gemeindebücherei Walluf arbeiten. Sichtlich glücklich über diesen neuen Verbund zeigten sich die Vertreter der fünf Bibliotheken sowie die Vertreter der Kommunen. Sie bezeichneten den Verbund als ein Vorzeigeprojekt der kommunalen Zusammenarbeit, mit welchem Engpässe in den eigenen Bibliotheken hervorragend behoben werden könnten.
Dieser Verbund sei absoluter Vorreiter in Hessen, sagte Sylvia Beiser von der Fachstelle für öffentliche Bibliotheken der Hessischen Landesbibliothek, die das Projekt unterstützt. "Es gibt zwar andernorts Bibliothekenverbünde, die einen gemeinsamen Katalog im Internet anbieten, aber Biporta wird der erste Verbund sein, der den Lesern auch die Möglichkeit bietet, sich Medien aus anderen Bibliotheken gegen ein geringes Entgelt in ihre Heimatbibliothek schicken zu lassen", betonte Beiser. Zudem enthalte diesem Spektrum nicht nur Bücher, sondern auch DVDs, Musik-CDs und Hörbücher.
Auf insgesamt 70000 Medien beläuft sich zur Zeit die Angebotspalette des Verbundes. Die entwickelte Online-Plattform für den Zugriff ist klar aufgebaut und einfach in der Anwendung, wie Siegfried Fendt erklärte, der die technische Seite des Portals gestaltet hatte. Um ein Buch zu bestellen, benötigt man einen gültigen Leserausweis einer der beteiligten Bibliotheken. Durch einfache Schlagwortsuche und entsprechende grafische Aufbereitung kann jeder Nutzer schnell und unkompliziert im Portal fündig werden. Jederzeit könnten sich weitere Gemeinden aus dem Kreisgebiet dem Verbund anschließen, so Siegfried Fendt.
"Bibliotheken sind heute unverzichtbare Bildungseinrichtungen und müssen stärker als bisher in Bildungskonzepte der Länder und Kommunen integriert werden", fügte Sylvia Beiser hinzu. Bibliotheken seien im übrigen mit fast 200 Millionen Besuchern jährlich die am meist genutzten Kultureinrichtungen der Bundesrepublik. Silvia Beiser lobte das Projekt des Rheingau-Taunus-Kreises, das für eine gelungene interkommunale Kooperation stehe, um gemeinsam den Lesern ein umfangreiches Angebot an Medien zu bieten.
von Claudia Kroll-Kubin, Wiesbadener Kurier

Hassberge-MOEWE erweitert
In den unterfränkischen Bibliotheksverbund "Hassberge-MOEWE" (www.hassberge-moewe.de) wurde am 1. Oktober 2008, fast auf den Tag genau 2 Jahre nach Start des Projektes, die Gemeindebücherei Knetzgau, eine Bibliothek aus der Region, neu aufgenommen.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de

Erster Geburtstag der E-Ausleihe in Frankfurt (Oder)!
Frankfurt (Oder), 1.10.2008:
Die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) feiert den ersten Geburtstag ihrer E-Ausleihe. Als besonderes Geburtstagsgeschenk an ihre Leser präsentierte die Bibliotheksleitung die Vollintegration aller digitalen Medien in den Gesamtkatalog. Über den WebOPAC können digitale Medien recherchiert und per Download genutzt werden. Vor einem Jahr startete die E-Ausleihe in Frankfurt (Oder) als erste in den neuen Bundesländern, nach den großen Bibliotheken in Hamburg, Köln, München und Würzburg. Der Bestand ist mittlerweile auf ca. 10.000 digitale Medien angewachsen, Neben dem E-Paper „Spiegel“ können die Leser nun auch die „Wirtschaftswoche“ digital nutzen. Anlässlich des Jahrestages am 1. Oktober 2008 gab es eine Einladung zum Pressegespräch mit anschließender Vorführung. Viele Leser nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe zur EAusleihe kennen zu lernen. Der besondere Höhepunkt war die Live-Präsentation der digitalen Medien im WebOPAC der Bibliothek. Pünktlich zum ersten Jahrestag machte die Firma datronic aus Augsburg den automatisierten Import der Mediendaten in die Bibliothekssoftware WinBIAP möglich. Die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) ist der erste WinBIAP-Anwender, für den die neu konzipierte DiViBib-Schnittstelle zum Einsatz kommt. Sie ermöglicht die einfache und problemlose Übertragung von Daten der digitalen Medien in den Katalog der Bibliothek. Für die Bibliothek und ihre Nutzer ein schönes Geburtstagsgeschenk, da nun die physischen und die digitalen Medien in einem Katalog gemeinsam verzeichnet sind. Die Stadtbibliothek Frankfurt (Oder) erhofft sich mit dem erweiterten Informationsangebot eine noch stärkere Nutzung der E-Ausleihe.
Dr. Dirk Wissen, Direktor
WebOPAC der Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)

Start von "biblioplus" in Bad Tölz
Nicht nur der "Tag des Buches" wurde am 23.04.2008 gefeiert, sondern auch der Start des neuen regionalen Bibliotheksverbundes "biblioplus" in der Stadtbibliothek Bad Tölz.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de

Professionelles Teamwork in Lindau
Erste Bibliothek in Deutschland mit Bezahlfunktion am SelfCheck
Lindau, 26. Februar 2008: Die neue Stadtbücherei Lindau öffnet ihre Pforten. Lichtdurchflutete, farblich ambitioniert gestaltete Räume bieten eine ideale und klare Präsentation der rund 30.000 Medien. Es ist eine hochmoderne Bibliothek entstanden, die zum Schnuppern und Verweilen einlädt. Durch die Einführung der RFID-Technologie wird wertvolle Mitarbeiterzeit zugunsten Service und Beratung gewonnen. Dank einer Vollintegration in die Bibliothekssoftware WinBIAP von datronic, Augsburg, können die Lindauer ihre Medien nun eigenhändig verbuchen und zudem ihre Gebühren sogleich am SelfCheck begleichen. Die Folgen: Mehr Diskretion für die Besucher, die zwei Vorgänge effizient an einem Gerät durchführen können, und freie Ressourcen für die MitarbeiterInnen.
Mehrere Faktoren waren für Ludger Bült-Albers, Leiter der Stadtbücherei, ausschlaggebend, um sich für RFID zu entscheiden: „Mit dem Neubau haben wir heute drei Mal mehr Fläche zur Verfügung. Zudem möchten wir in den kommenden zwei bis drei Jahren den Bestand auf 50.000 Medien ausbauen. Unsere Besucherzahlen haben sich in den letzten vier Jahren fast verdreifacht. All diese positiven Veränderungen müssen wir vorerst mit unserem bestehenden Personal auffangen. Eine zeitgemäße, besucherfreundliche Automatisierung soll unsere Mitarbeiter von technischen und administrativen Tätigkeiten befreien, um mehr persönliche Beratung bieten zu können. Und zuletzt war klar: Für ein neues Haus kam natürlich nur die effektivste Technologie zur Sicherung und Verbuchung in Frage.“ In diesem Kontext ist auch der vorteilhafte Einsatz der Bezahlfunktion am Selbstverbucher zu sehen.
Die Installation des BiblioChip RFID-Systems und die Vollintegration in die Bibliothekssoftware WinBIAP verlief reibungslos und war in wenigen Wochen abgeschlossen. „Seit knapp neun Jahren läuft WinBIAP in unserem Haus stabil und zur vollsten Zufriedenheit. Wir wünschten uns daher eine unkomplizierte Vollintegration des RFID-Systems in unsere vorhandene Software. Dank der professionellen Zusammenarbeit von datronic und Bibliotheca ist eine äußerst bedienungsfreundliche und sichere Lösung entstanden – gleichermaßen einfach für unsere Mitarbeiter als auch für unsere Besucher,“ so Ludger Bült-Albers.
Hartmut Marder, Geschäftsführer Bibliotheca Deutschland und Siegfried Fendt, Leiter IT bei datronic, sind sich einig: „Mit diesem erfolgreichen gemeinsamen Projekt starten wir eine produktive Partnerschaft für die Zukunft. Professionelles Technologie-Know-how wurde sinnvoll gebündelt. Auch auf menschlicher Basis ergänzten sich die Teams in Lindau perfekt. All dies garantiert Qualität.“
Fazit für Lindaus Neubeginn: Optimale (Start-) Bedingungen dank effektiver Zusammenarbeit aller Beteiligten nach klaren Vorgaben der Bibliothek.
http://www.lindau.de

RFID jetzt auch für Outsourcing-Bibliothekssystem
Schwabmünchen, 28.01.2008: Die Schwabmünchner Stadtbücherei, monatelang ausgelagert, ist nach dem Abschluss von umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder in ihr Ange-stammtes Domizil in der Grundschule zurückgekehrt. Seither nutzt sie auch modernste Informationstechnik: Als erste Bibliothek setzt sie ein Internet-Bibliothekssystem in Verbindung mit RFID-Technologie (RadioFrequency Identification) von EasyCheck ein. Zu diesem Zweck wurde die RFID-Lösung von EasyCheck, Göppingen, in das Internet-Bibliothekssystem WinBIAP.net von datronic, Augsburg, integriert. Die lokal angeschlossenen RFID-Geräte wurden von EasyCheck netzwerkfähig gemacht, damit der Hosting-Server sie über das Internet ansprechen kann.„Durch Outsourcing konnte die gesamte IT-Verantwortung auf das datronic-Rechenzentrum übertragen werden“, so die Büchereileiterin Erika Jakob. „Wir starten aus dem normalen Browser heraus die komplette WinBIAP.net-Applikation“, so Jakob weiter, „und ob Sie sich in der Bibliothek selbst oder an Ihrem Heimarbeitsplatz befinden, spielt dabei keine Rolle“. Herzstück der RFID-Technologie ist ein winziger Transponder (Mikrochip und Antenne), der auf Medien (Büchern, CDs, DVDs, Kassetten, Hörbüchern, Spielen, etc.) angebracht wird und auf dem die Medien-Informationen gespeichert werden. Diese können mit Hilfe von RFID-Lesegeräten automatisch, kabel- und berührungslos bis auf einige Meter Entfernung gelesen werden. Die RFID- Technologie erlaubt es, von einer Vielzahl von Transpondern ganzer Medienstapel Informationen gleichzeitig auszulesen. Dies erspart das manuelle Scannen von Barcodes auf einzelnen Medien bei der Ausleihe oder Rückgabe und kann zukünftig von den Lesern selbständig an der Selbstverbuchungstheke ausgeführt werden. Neu Dank RFID ist auch die elektronische Sicherung der Medien gegen Diebstahl. Am Ausgang der Bibliothek ist der Durchgangsleser EasyGate installiert, der sofort Alarm auslöst, wenn ein Medium nicht ordnungsgemäß ausgeliehen und verbucht wurde. Die Stadtbücherei Schwabmünchen hat bei der Ausleihe eine Zentralfunktion als Stadt- und Schulbibliothek. Mit über 21.000 Medien werden jährlich rund 70.000 Ausleihen getätigt. Den Bibliotheks-Mitarbeitern stehen 2 PC Arbeitsplätze zur Verfügung, die über das Internet an das datronic-Rechenzentrum angeschlossen sind. 2 PCs stehen den Besuchern für die Recherche im WEB-Katalog und zwei weitere für die Internet-Recherche zur Verfügung. „Wir haben uns für WinBIAP.net in Verbindung mit EasyCheck-RFID entschieden, weil die ganze Funktionalität des bewährten datronic Systems auch in der Outsourcing-Lösung verfügbar ist. Zusätzlich hat uns die Zufriedenheit der WinBIAP.net-Anwender überzeugt“, meint Büchereileiterin Erika Jakob.
Erika Jakob
Leiterin Stadtbücherei Schwabmünchen
www.stadtbuecherei-schwabmuenchen.de

Das Medienzentrum des Kreises Borken setzt auf neue SaaS-Lösung von datronic
Borken, 01.09.2007: Modernes computergestütztes Medien-zentrums-Management bietet Betreibern und Nutzern ständig neue Möglichkeiten. Software as a Service (SaaS) setzt sich immer mehr durch. Was im Bibliotheksbereich bereits vor 3 Jahren Einzug gehalten hatte, ist nun auch für Medienzentren verfügbar. Die Internet-Lösung WinBIAP.net wurde von datronic in enger Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Kreises Borken erweitert und für Medienzentren bzw. Bildstellen angepasst. Das Medienzentrum des Kreises Borken nutzt die Internet-Lösung WinBIAP.net seit dem 01. August 2007. DVDs, Videos, Dias und Filme können nun per Mausklick bestellt werden. Die Kreis-verwaltung bietet Schulen, Kindergärten, Vereinen und Verbänden im Kreisgebiet ca. 9.000 Medien und Vorführgeräte über das Internet an. Nutzerinnen und Nutzer des Medien-zentrums können von zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz im elektronischen Katalog nachsehen, welche Medien zu welchem Thema angeboten werden und ob diese für einen gewünschten Zeitraum zur Verfügung stehen. Verfügbare Medien lassen sich - wie auch passende Vorführgeräte – am Bildschirm bestellen. Das neue Angebot umfasst auch einen Lieferdienst. Der Kurier der Kreisverwaltung bringt die Medien und Vorführ-geräte kostenlos in das gewünschte Bürgerbüro. Er fährt alle 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden zweimal pro Woche an. Die möglichen Liefertermine werden auf dem elektronischen Bestellformular angezeigt. Im Bürgerbüro können die Medien und Geräte zu sehr kundenfreundlichen Öffnungszeiten abgeholt und zurückgebracht werden. Wer das Material ganz dringend braucht, kann es selber im Borkener Kreishaus abholen. WinBIAP.net ist auch in der Lage, die Verwaltung und Distribution digitaler Medien zu übernehmen. Schnittstellen zu digitalen Quellen wie DigiBib, DiViBib, EDMOND u.a. sind jederzeit im System integrierbar. Vor dem Systemwechsel wurde der Borkener Datenbestand in einer Einmalaktion anhand der Datenbanken von FWU (Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) und WBF (Gemeinnütziges Institut für Weltkunde in Bildung und Forschung) aktualisiert und ergänzt. Die Aufnahme neuer Medien wird durch die automatische Übernahme von FWU- oder WBF-Daten unterstützt. Im Medienzentrum entfällt dadurch das mühselige Verfassen eigener Kurzbeschreibungen, die systematische Zuordnung zu den Sachgebieten, die Schlagwortvergabe und vieles mehr. Die Integration der Katalogdaten des FWU und des WBF bietet hervorragende Informationsmöglichkeiten und Entscheidungshilfen für den Benutzer. Basis für WinBIAP.net bilden die Dotnet-Technologien von Microsoft und die Terminal-Server-Lösung von Citrix. Deshalb benötigen die Kunden sowie auch die Mitarbeiter des Medienzentrums lediglich einen einfachen PC mit Internet-Zugang. Gehostet wird die SaaS-Lösung vom Hersteller datronic in Augsburg. Die Vorteile von SaaS liegen klar auf der Hand: Keine Investitions- und Migrationskosten, laufende Kosten nur entsprechend der Nutzung, rasche Implementierung, jederzeit aktuelle Releases und Patches, die Security ist permanent auf dem neuesten Stand. „Mit der Einführung des neuen IT-Systems haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht auf dem Weg vielfältiger Herausforderungen, denen unser Medienzentrum gegenübersteht“, so berichtet Norbert Nießing, Abteilungleiter Organisation des Kreises Borken, und „die Umstellung von unserer bisherigen 16-bit-Software auf das neue Softwaresystem verlief nahezu reibungslos“.
Kreis Borken – Fachdienst Organisation und Personal
Norbert Nießing / Abteilungsleiter Organisation
http://www.kreis-borken.de

bibliofranken.de erfolgreich gestartet
Startschuss für den Bibliotheksverbund bibliofranken.de, ein Bibliotheksprojekt der besonderen Art, war das 25-jährige Jubiläum der Stadtbibliothek Ochsenfurt. Im Bibliotheksverbund bibliofranken.de bieten die Bibliotheken der 8 Städte und Gemeinden Bad Kissingen, Bad Brückenau, Erlenbach, Marktbreit, Ochsenfurt, Schöllkrippen, Schwanfeld und Waldbüttelbrunn mit zusammen fast 65.000 Einwohnern (und damit potenziellen Bibliothekskunden) ihre 125.000 Medien in einem gemeinsamen Online-Katalog an. Die Bibliotheken verzeichneten im Jahr 2006 mehr als 208.000 Besuche und verliehen 410.000 Medien an ihre über 10.000 regelmäßigen Leser.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de

Onleihe – ab sofort auch in Frankfurt (Oder)!
Ab dem 1. Oktober 2007 steht allen Nutzern ein neuer Service zur Verfügung – die E-Ausleihe.
24 Stunden am Tag ist es nun möglich, digitale Medien, wie E-Books, Hörbücher, Videos und Musik auf den eigenen PC oder Laptop kostenlos herunterzuladen.
Die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) setzt auf den datronic WebOPAC mit kostenloser Schnittstelle zu DiViBib.

Neue Software für die Abteibibliothek Münsterschwarzach
Schon der Begriff Abtei- oder Klosterbibliothek bringt Buch-liebhaber zum Schwärmen: Sehr alte Bücher, ein großer Biblio-thekssaal mit knarrendem Eichenparkett, Wände und Decken mit Gemälden und Stuck verziert. Und wenn man Glück hat, darf man als Außenstehender mal einen Blick dort hinein werfen oder im Rahmen einer Klosterführung auch die "heiligen Hallen" betreten. Die Wenigsten wissen, dass es Klosterbibliotheken mit regulären Öffnungszeiten sowie Zutritts- und Ausleiherlaubnis gibt. So zum Beispiel in der Benediktinerabtei in Münsterschwarzach…
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Rheingauer Büchereien gehen online
Neuer Kundenservice in Geisenheim und Eltville

Die moderne computergestützte Bibliotheksverwaltung bietet den Lesern im Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ständig neue Möglichkeiten. So können mit Hilfe des Internet-OPAC „findus“ (OPAC = Online Public Access Catalog) die Stadtbücherei Geisenheim und die Mediathek Eltville ab sofort ihren Medienbestand auf der Homepage ihrer jeweiligen Stadt präsentieren. Egal ob von zu Hause, vom Arbeitsplatz, von der Schule oder vom Internet-Café aus, der Onlinezugang zur Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von den Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren.

Im Rheingau-Taunus-Kreis macht beim Start für den geplanten Katalogverbund der heimischen Bibliotheken aktuell auch die Stadtbücherei Bad Schwalbach ihren Medienbestand über den Internet-OPAC „findus“ zugänglich. Ziel der Initiative ist ein systemübergreifendes Internet-Portal für Bibliotheken im Rheingau und Untertaunus, an dem sich möglichst viele Büchereien aus dem Kreisgebiet beteiligen.

Der Leser kann im Internet-OPAC selbständig nach Autor, Titel oder über ein Schlagwort nach Themen im Bestand der teil-nehmenden Bibliotheken suchen. Rasch und übersichtlich erhält er Auskunft, ob der gewünschte Titel verfügbar ist oder bis wann er entliehen ist.

Wer vergessen hat, wann seine entliehenen Medien wieder zurückgegeben werden müssen, klickt „Leserkonto“ an, gibt die Zahlenfolge seines Leseausweises und sein Geburtsdatum an und verschafft sich so schnell Klarheit. Sollte eines der Medien zur Abgabe fällig sein, lässt sich an dieser Stelle per Mail eine Verlängerung beantragen. Ist ein Titel entliehen, kann sich der Leser per Mail benachrichtigen lassen, sobald das Medium wieder verfügbar ist oder eine Vorbestellung beantragen.

Zwischen den beteiligten Bibliotheken wird für aktive Leser die Möglichkeit einer Fernleihe organisiert werden. Ist ein Medium in der eigenen Bibliothek nicht erhältlich, aber in der kooperierenden Einrichtung vorrätig, wird es der anfragenden Bücherei zur Ausleihe überlassen.

Ein weiteres Plus: Der Nutzer kann sich per Mausklick alle Neuerwerbungen der letzten Monate sortiert nach Medientyp anzeigen lassen. Wer regelmäßig über Neuerwerbungen informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen es interessiert, was andere Büchereibenutzer gerne ausleihen, kann sich die 20 beliebtesten Titel jedes Medientyps ansehen.

Zu den Detailansichten der neueren Titel erscheinen sogenannte Coverscans, die Fotographien von der Vorderansicht eines Mediums zeigen. Bücher, CD’s und DVD’s sind so bei der späteren Suche in der Bücherei leichter wiederzuerkennen.

Der Internet-OPAC „findus“ wird täglich über einen bundesweiten zentralen Rechner der Anbieter-Firma datronic IT-Systeme aus Augsburg aktualisiert. Alle Funktionen laufen automatisch ab, ohne dass dadurch ein zusätzlicher Arbeitsaufwand für die Büchereimitarbeiter entsteht.

„Die technischen Neuerungen schaffen beste Voraussetzungen für mehr Kundenservice und eine stärkere Zusammenarbeit unserer Einrichtungen“, so Horst Falker, Büchereileiter in Geisenheim und Sylvia Beiser, Leiterin der Mediathek in Eltville.

www.geisenheim.de / Leben und lernen / Stadtbücherei
www.eltville.de / Mediathek / Katalog

 

Bücherei in der Neuzeit angekommen

Modernisierungsschub für Oettinger Kultureinrichtung - Über 8000 Medien im Bestand (heja). Aus der Oettinger Stadtbücherei ist eine Stadtbibliothek geworden: Der Bestand der Oettinger Stadtbibliothek - das sind rund 8100 Medien - wurde digital erfasst und das Ausleihverfahren digitalisiert. Darüber hinaus hat die Stadt in neues Mobiliar für ihre Bildungseinrichtung investiert. Diese "Ankunft in der Neuzeit", wie es Oettingens Bürgermeister Dieter Paus formulierte, wurde in den Räumen der Bibliothek mit einem offiziellen Akt begangen. Paus dankte hierbei allen, die sich für diese wichtige Modernisierung, die insgesamt 15 000 Euro gekostet habe, ins Zeug gelegt hätten. Ein Gutteil dieser Summe sei aus Spenden sowie staatlichen Mitteln (3000 Euro) finanziert worden. Im vergangenen Jahr, fuhr Paus fort, habe sich der Stadtrat dazu durchringen können, die längst fällige Modernisierung anzupacken. Die Umstellung sei mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen; Paus sprach in diesem Zusammenhang von einer "großen Gemeinschaftsleistung". Insbesondere dankte er der Bibliotheks-leitung Kerstin Pflanz, der Mitarbeiterin Karin Zapke sowie Petra Zitterbart für die erbrachte Leistung. Sieben Jahre habe die Oettinger Stadtbibliothek auf diesen Tag gewartet, freute sich im Anschluss Bibliotheksleiterin Pflanz über ihren nunmehr modernen Arbeitsplatz. Es sei ihr ein Anliegen gewesen, auch den Stadträten zu zeigen, was mit den genehmigten Geldern geschehen sei. Insgesamt sei jetzt dank der neuen PC-Anlage das Ausleih- und Rückgabeverfahren der Bücher sehr viel schneller geworden. Dank Internetanschluss könne man zudem besser und schneller als bisher im Verbundkatalog der Bayerischen Bibliotheken recherchieren. Pflanz hob weiterhin hervor, dass man nun auch über die Oettinger Webseite (www.oettingen.de) in den Medienbestand der Stadtbibliothek "reinklicken" und sich beispielsweise darüber informieren könne, welche Medien zu bestimmten Schlagwörtern und Themen oder welche Bücher von bestimmten Autoren vorhanden seien. Bisher hätten das bereits 4000 Besucher getan. Per Internet sei es jedoch nicht nur möglich, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was die Bibliothek generell zu bieten habe, sondern auch, ob zum Beispiel ein bestimmtes Buch bereits ausgeliehen sei oder nicht. "Das ist schon ein ungeheurer Luxus für uns." Im Zusammenhang mit der Umstellung auf ein digitalisiertes Ausleihverfahren habe das Bibliothekenteam den gesamten Medienbestand neu sichten müssen, fuhr Pflanz fort. Altes und Beschädigtes sei aussortiert worden und den Rest habe man in das neue System eingegeben. "Wir haben innerhalb von fünf Wochen diesen Akt gepackt, so dass wir bereits nach sechs Wochen wieder öffnen konnten", seien in diesem Zeitraum 450 ehrenamtliche Stunden geleistet worden. Die Bibliothek habe derzeit 925 aktive Leser und im vergangenen Jahr habe es 22 618 Ausleihen gegeben.
31.03.2006 / www.rieser-nachrichten.de


Mit einem Klick zum gewünschten Buch. Büchereien starten mit Schwabenfindus ins Internet-Zeitalter

"Wir haben nicht alles ­ aber wir können fast alles besorgen.” Diese Devise gilt seit dem 11.11.2005 für die Kissinger Bibliothek. Um 10.25 Uhr wurde nämlich in der Paargemeinde der „Schwabenfindus” vorgestellt. In Zukunft können die Leser per Internet Literatur in fünf weiteren „Lesetempeln” suchen. Gefundene Bücher dürfen dann wie bei einer Ortsleihe in Kissing ausgeliehen werden. Der Internetverbund besteht aus einer Kooperation der Büchereien Kissing, Bobingen, Gersthofen, Königsbrunn, Schwabmünchen und Stadtbergen. Durch die Zusammenarbeit wird ein breites Spektrum der unterschiedlichsten Literatur zugänglich. Da schwärmt der Leiter der Stadtberger Bücherei, Thomas Werthefrongel: „Jetzt können wir die Bürger optimal versorgen ­ das Lesevergnügen wird noch attraktiver.” Und seine Kissinger Kollegin, Christa Konnertz, fügt hinzu: „Nun hat man einen direkten, bequemen Zugang.”
Vorbei scheinen die Zeiten mühseliger Telefonate, wenn die Heimatbibliothek mal wieder einen Wunsch versagen musste. Seit Donnerstag kann man sich ganz komfortabel am heimischen PC auf die Suche machen. Dabei sind nun auch Erfolge möglich, wenn lediglich Schlagworte bekannt sind. Die gefundenen Werke werden dann für zwei Euro in die Heimatbibliothek entliehen. Die Bücher kann man nach circa fünf Tagen in seinen Händen halten, es wird dabei entweder der Postweg oder der Verteiler des Landratsamtes benutzt.
Ein sattes „Mehr an Service”.
Was im wissenschaftlichen Bereich schon längst gang und gäbe ist, stellt bei öffentlichen Büchereien immer noch eine Ausnahme dar. So existieren in Bayern nur zwei andere Netzwerke, „Südpool” und „Finduthek”. Beide Verbunde haben sehr gute Erfahrungen gemacht. So stellt Frau Satu Schwarz, von der Landesfachstelle für öffentliches Bibliothekswesen, fest: „Südpool hat schon über 37.000 Zugriffe gehabt.” Der „Schwabenfindus” sei ein „sattes Mehr an Service”, so Frau Schwarz.
Diese Aussichten bewogen die Initiatoren Hannelore Sauer (Bobingen), Christa Konnertz (Kissing) , Thomas Werthefrongel (Stadtbergen) , Ingrid Gölitz (Gersthofen), Christa König (Königsbrunn) und Erika Jakob (Schwabmünchen), sich in diesem Frühjahr an die Umsetzung zu machen. So erzählt Frau Konnertz: „Wir hegen diese Idee seit zwei Jahren. In sechs Sitzungen wurden Modalitäten ausgetüftelt, besonders der Name bereitete Probleme. Schließlich stand die Funktion des „findus” Pate: „Suchen, Finden, Ausleihen”. Mit der Umsetzung wurde die Augsburger Firma „datronic IT-Systeme” beauftragt. IT-Leiter Siegfried Fendt lobt die konstruktive Zusammenarbeit. Zudem spricht er den entscheidenden Vorteil an: „Man kann mit dem findus ohne große Kosten seinen Bestand beträchtlich aufstocken.”
Wieder ein Schritt mit der Zeit
In Zeiten knapper Kassen werden solche Ausgaben gründlich überdacht, doch Kissings Bürgermeister, Manfred Wolf, ist sich sicher: „Das Geld ist gut angelegt, unsere Bibliothek ist fester kultureller Bestandteil. Wir sind damit wieder einen Schritt mit der Zeit gegangen.” Die Bevölkerung gibt ihm Recht. „Das Ganze ist super, ich habe in der Tat manchmal ein Buch nicht finden können”, zeigt sich Margarete Sedlmair aus Mering angetan. Susanne Bartelsen aus Kissing findet die Neuerung ebenfalls gut, meint aber auch: „Ich werde weiterhin hier selber stöbern.”
Die Bibliotheksatmosphäre bleibt auch für Frau Konnertz nach wie vor unvergleichlich, die Internetsuche nur Zusatz. „Denn hier”, so die Kissingerin, „kann man Kultur und Leute erleben. Die Bücherei bleibt Kommunikationszentrum.” Auch soll ein Grundbestand vorhanden bleiben, einseitige Spezialisierungen sind nicht angedacht. Ob auch bald DVDs und Zeitschriften erfasst werden, bleibt offen. Genauso ungeklärt ist, ob sich weitere Einrichtungen anschließen. Frau Konnertz jedenfalls heißt Interessierte herzlich willkommen.
Von unserem Mitarbeiter Simon Biallowons.
http://www.augsburger-allgemeine.de


FindUthek, die Zweite
Vom Katalogverbund zum Internetportal

Bereits im ÖBiBonline Heft 5/2003 berichteten wir über den unterfränkischen Katalogverbund FindUthek. Erwähnt wurde die Absicht, den Katalog zur eigenständigen Internetpräsenz aufzuwerten. Jetzt, 1 ½ Jahre später, konnte das lange geplante und von allerlei Schwierigkeiten gebremste Vorhaben fertig gestellt werden.
Die Entwicklung des Katalogverbunds
Der reine Katalogverbund hat sich, obwohl bislang nur im Schatten der jeweiligen Opac's lebend, bereits zu einem stillen Renner gemausert: Mehr als 70.000 Zugriffe erfolgten seit Juli 2003, über 1.200 Bestellungen wurden zur Zufriedenheit der Leser erfüllt.
2 weitere Teilnehmer konnten hinzugewonnen werden, die Stadtbüchereien Kitzingen und Marktheidenfeld, so dass jetzt mehr als 190.000 Medieneinheiten zur Auswahl stehen. Marktheidenfeld ist die erste teilnehmende Bibliothek, die nicht datronic-Software einsetzt, sondern Bond. Die Daten konnten ohne Schwierigkeiten kompatibel gemacht werden. Für die Bibliothek fielen keine zusätzlichen Kosten an und für die Benutzer ist kein Unterschied feststellbar.
Der Weg vom Katalogverbund zum Portal
Die Idee einer Site zum Katalog bestand von Anfang an, der Weg dahin erwies sich jedoch als steinig. Schnell war klar, dass das Portal nicht ganz billig würde – alle Beteiligten sollten Inhalte einpflegen können, daher kam die klassische Html-Variante nicht in Betracht. Benötigt würde ein Content-Management-System und eine Firma, um die Site zu erstellen. Die Landesfachstelle stellte Fördermittel in Aussicht und frohen Mutes begannen die Vorbereitungen. Mitten in den Arbeiten jedoch musste plötzlich alles stillgelegt werden – da 2004 lange Zeit zweifelhaft war, ob es überhaupt Fördermittel für Bibliotheken geben würde, lag das Projekt zwangsweise monatelang auf Eis. Nach dem Freiwerden der Mittel wurde die FindUthek dann großzügig unterstützt. Eine gänzlich unerwartete Hürde galt es zu nehmen, als sich bei Vorbesprechungen herauskristallisierte, dass sich zwei Lager gegenüberstanden: Eine Gruppe befürwortete eine äußerlich und inhaltlich unterhaltsame Site, um gezielt auch junges Publikum anzusprechen, die andere Gruppe plädierte für eine nüchterne, informationsorientierte Variante. Diverse Treffen der Beteiligten und 3 Websiten-Entwürfe waren notwendig, bis ein für alle Seiten befriedigender Kompromiss gefunden war.  Die Suche nach einem Provider entfiel. Da sämtliche Datenbankinhalte von datronic kommen würden, bot die Firma der Site eine Heimat auf ihrem Server. Von Datronic vermittelt wurde auch die Firma „Die Auxburger – New Media und Design“, die den Webauftritt (nach einem Entwurf der Rhoenline-Media GbR) schließlich erstellte. Die enge Zusammenarbeit zwischen den Auxburgern und datronic machte sich bei der Bewältigung so mancher technischen und inhaltlichen Klippe bezahlt.
Ebenso schwierig war es, Inhalte für die Site zu erarbeiten. Träume von Diskussionsforen zu Büchern und ähnlichen Möglichkeiten, die Leser aktiv teilnehmen zu lassen, starben einen schnellen Tod angesichts des Arbeits- und Pflegeaufwandes, der hierfür erforderlich wäre.  Zur regelmäßigen Aktualisierung wurden schließlich 2 Seiten eingestellt – der „Tipp des Monats“ und „Unser Thema“, wo sich alles unterbringen lässt – von Medienlisten, die begleitend zu Veranstaltungen erarbeitet werden über saisonal aktuelle Themen bis zu spezifischen Zusammenstellungen jeder Art – dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Anstelle aufwendig zu pflegender Linklisten konnte man sich darauf einigen, hier punktuell nach Möglichkeit immer einige Links zum Thema zusammenzustellen und hinzuzufügen. Diese müssen dann nicht umfassend sein und auch nicht ständig überprüft werden – und dennoch werden die Möglichkeiten des Mediums Internet für die Leser nutzbar und erfahrbar gemacht.
Diese beiden Seiten sollen von den beteiligten Bibliotheken abwechselnd gepflegt werden – ob von Fall zu Fall oder einem festen Turnus folgend, muss die Erfahrung erst noch zeigen. Die übrigen Seiten beinhalten den Katalog mit Hilfe, die Vorstellung des Verbunds und der teilnehmenden Bibliotheken, Angebote für ErzieherInnen und LehrerInnen sowie Links in eng gestecktem Rahmen. Unter Find-U-Fun wurde ein Unterhaltungsangebot zusammengestellt, das neben der Vorstellung von Buchticket und Bookcrossing die obligaten Elemente Umfragen, E-Cards, Spiele und Quiz umfasst. Auch die Bibliotheksleiterinnen stellen sich hier auf nette Art vor: Mit Hilfe eines Morphing-Programms können die Surfer die Gesichter nach Wunsch bearbeiten. Diese Seiten müssen lediglich bei Bedarf aktualisiert werden. Die Pflege wurde auf die einzelnen Bibliotheken verteilt, für deren Aktualität sie verantwortlich sind.  Auf der Startseite konnten über Javascript automatisch aktualisierende Inhalte eingebunden werden, die den Surfern bei jedem Besuch wechselnde neue Medien anbieten und über Top- und Neuerwerbungslisten zum Stöbern einladen. Auch die Verwaltung ständig wechselnder, aktueller Inhalte ist denkbar praktisch – vom Eintrag in der Rubrik „Ticker“, die als Fließtext über ein „PostIt-Zettelchen“ auf der Startseite läuft, wird nach Wunsch auf eine für diesen Zweck erstelle Seite innerhalb der FindUthek oder der eigenen Homepage oder im WWW verlinkt – so können Veranstaltungen, Ausstellungen usw. einem großen Kreis zugänglich gemacht oder z.B. Gedenktage gewürdigt werden.
Virtuelles Inforegal
Die FindUthek sollte jedoch mehr werden als eine hübsche und informative Website um den Katalog. Ziel war ein eigenständiges Angebot mit unstrittiger Existenzberechtigung. Intensiv wurde daher nach einer Möglichkeit gesucht, das Portal sowohl den Entscheidungsträgern in den Kommunen als auch den interessierten Bibliotheken nicht nur als weiteren Kosten- und Arbeitsfaktor zu präsentieren, sondern mit einem nach-weisbaren Nutzwert zu verknüpfen.  Dies gelang in Zusammenarbeit mit Munzinger und Tanto/Xipolis. Munzinger muss hier nicht vorgestellt werden. Xipolis (http://www.xipolis.net) „die Online-Bibliothek des Wissens“, ist das gemeinsame Portal der Firmen Brockhaus, Duden und Meyer. In mehr als 50 Lexika kann recherchiert werden. Beide Dienste sind kostenpflichtig.
Die Firmen konnten dafür gewonnen werden, den Bibliotheksverbund als Kunden zu akzeptieren und einen Zugang über das Portal zu ermöglichen. Das Angebot von Xipolis steht in vollem Umfang zur Verfügung, bei Munzinger erzwangen die finanziellen Möglichkeiten eine Beschränkung auf die Dienste Personen, Sport und Pop. Auch hier sind wir allen beteiligten Firmen zu großem Dank verpflichtet – die technischen Schwierigkeiten, um die Dienste für die Leser zugänglich zu machen, gleichzeitig jedoch Unbefugten den Zugriff zu verwehren, waren enorm. Es mussten z.T. neue Programmschnittstellen entwickelt und der Zugriff über sichere Leitungen mit PIN- und TAN-Nummern-Absicherung erstellt werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand – durch Kostenteilung bietet die FindUthek Zugang zu einer Fülle von Nachschlagwerken, die keine der Bibliotheken alleine in diesem Umfang und Aktualität im Stande wäre anzubieten.
Das Angebot ist ein Experiment – bewährt es sich, kann auf lange Sicht beim Medienetat der Anteil für Nachschlagewerke auf einen Bruchteil zusammenschrumpfen und die realen Medien in der Bibliothek durch das virtuelle, gemeinsam genutzten Online-Regal ersetzt werden. Angesichts der derzeitigen Finanzsituation in den Kommunen und den Zunkunfts-aussichten ein nicht zu unterschätzender Nutzen. Zugleich wirkt die Nachschlagemöglichkeit als interner Finanzausgleich: Es liegt in der Natur der Sache, dass z.B. Wildflecken (~ 10.000 ME) häufiger Medien aus Gerolzhofen (~ 25.000 ME) anfordert als umgekehrt – was sich natürlich in den Portokosten niederschlägt. Andererseits wird Gerolzhofen sicher erheblich häufiger und intensiver von den Online-Nachschlagediensten profitieren als Wildflecken, das keine weiterführende Schule am Ort oder im Einzugsbereich hat, obgleich beide denselben Anteil zahlen.  Die Vorteile für die Leser sind ebenso unbestreitbar: Sie müssen sich lediglich (wie bei der Buchbestellung über den Katalog), mit Heimatbibliothek, Lesernummer und Geburtsdatum ausweisen und können von Zuhause aus das Angebot wahrnehmen und sofort ausdrucken – der Besuch in der Bibliothek und Kopierkosten entfallen.
Zugang in der Bibliothek
Blieb nur noch die Frage, wie diese Angebote den Lesern in der Bibliothek zugänglich gemacht werden können. Die Internetterminals sind überall kostenpflichtig – es geht aber nicht an, dass Dienste, die dem Leser zuhause kostenfrei zur Verfügung stehen, in der Bibliothek nur gegen Entgelt zu nutzen sind. Das gilt sowohl für den Bestellservice als auch für die Nachschlagewerke, erst recht, wenn diese auf lange Sicht nur noch über den PC nutzbar sind und keine Lexika mehr in den Regalen stehen. Die Lösung wurde über „Serviceterminals“ geschaffen. Bei einigen Bibliotheken wurde der OPAC mit den zusätzlichen Möglichkeiten ausgestattet, andere rüsteten einen Internet-PC für diese spezielle Nutzung um. Die Ent-scheidung hing ganz von den jeweiligen örtlichen technischen Gegebenheiten ab. Die PCs mussten lediglich Zugang zum Internet haben, wurden gegen Missbrauch geschützt und sämtliche Desktop-Elemente sowie Zugriffsmöglichkeiten über die Taskleiste entfernt. Als Hintergrundbild wurde eine HTML-Datei eingebunden, diese kann problemlos individuell angepasst werden (Opacnutzung auf diesem PC ja oder nein – Höhe der Druckkosten, Bildschirmauflösung, Hintergrundfarbe usw.) Dieser Hintergrund ermöglicht über Links direkten Zugang zu den Diensten. Die freien Online-Enzyklopädien Wikipedia und Wissen.de wurden ebenfalls zugänglich gemacht, weiteres Internetsurfen ist jedoch nicht möglich.
Eine Druckmöglichkeit ist ebenfalls unerlässlich, hier werden allerdings wieder Kosten erhoben (wie für eine Kopie).
Fazit
Das Portal FindUthek ermöglicht es, den Lesern Informationen, Service und Dienste in einem Umfang und einer Qualität zur Verfügung zu stellen, wie es sonst nur große Systeme können. Mit einem Kosten- und Arbeitsaufwand, der auf (im Moment) 9 Bibliotheken verteilt durchaus tragbar ist, Mittel im Medienetat freimacht und sich mit jeder weiteren teilnehmenden Bibliothek verringert oder die Möglichkeit zur Erweiterung des Angebots bringt.
www.finduthek.de
Heike Kettemer, Leiterin der Gemeindebibliothek Wildflecken

Südpool – Synergieeffekt für öffentliche Bibliotheken

„Südpool“ – was ist das?
Im „Südpool“ präsentieren die Gemeindebibliotheken Neubiberg, Oberhaching, Ottobrunn und Unterhaching ihren Medienbestand in einem gemeinsamen Internetkatalog. Der Verbund startete im November 2004 mit vier Bibliotheken, aber bereits im Sommer 2005 wird sich mit dem Beitritt der Gemeindebibliothek Taufkirchen der Teilnehmerkreis erweitern.
Bei den teilnehmenden Kommunen handelt es sich um Gemeinden zwischen 12.500 und 20.000 Einwohnern im südlichen Landkreis München. Sie liegen räumlich in nächster Umgebung und verfügen über gute öffentliche Verkehrsanbindungen. Die Bibliotheken haben zwischen 27.000 und 46.000 Medieneinheiten und bieten neben den traditionellen Printmedien auch ein breites Spektrum an Non-Books wie zum Beispiel CD-ROMs, CDs oder DVDs an. Alle Bibliotheken sind fachlich geleitet, haben kundenfreundliche Öffnungszeiten und zeichnen sich durch vielfältige Kultur- und Veranstaltungstätigkeiten aus.
In Oberhaching ist die Bibliothek des ortsansässigen Zweckverbands-Gymnasiums voll in die öffentliche Gemeindebibliothek integriert. Insgesamt sind es attraktive und gut funktionierende Bibliotheken mit hoher Effizienz und großer Benutzerresonanz.
Warum schließen sich Bibliotheken zu einem Verbund zusammen?
Ziel und Zweck des Verbundes und der größte Vorteil einer Vernetzung ist die erhebliche Serviceverbesserung für alle Bibliothekskunden und Informationssuchenden. Es geht in erster Linie darum, das Medienangebot zu vergrößern und der Bevölkerung in der Region eine optimalere Literatur- und Informationsversorgung zu bieten und zu garantieren.
Die „Südpool“-Vorteile:
• Zugriff auf die Bestände von vier Bibliotheken mit einem Gesamtmedienbestand von über 147.000 Medien. Mit dem Eintritt der Gemeindebibliothek Taufkirchen vergrößert sich der Bestand auf 180.000 Medien. „Ein Angebot, das sich durchaus mit dem einer Großstadtbibliothek vergleichen lässt“. 1)
• Bequem recherchieren und bestellen von zu Hause. 24 St. am Tag
• Der interne Leihverkehr zwischen den Bibliotheken steigert den Kundenservice erheblich, und nach dem Motto „Wir haben nicht alles – aber wir können fast alles besorgen“ erhalten die Benutzer schnell und unkompliziert ihre gewünschte Literatur. Anders als beim Bayerischen oder Deutschen Leihverkehr, der in erster Linie wissenschaftlichen Zwecken dient, können über den „Südpool“ auch Romane, Taschenbücher und Non-Books bestellt werden.
• Der „Südpool“ ist für alle Bibliotheken ein Imagegewinn und verbessert die öffentliche Wahrnehmung.
Interkommunale Zusammenarbeit
Erfolgreiche Kooperationen zwischen den „Südpool“-Gemeinden existieren schon seit mehreren Jahren. So arbeitet die Gemeinde Neubiberg in den Bereichen der Volks-hochschule und der Musikschule eng mit Ottobrunn und Unterhaching zusammen.
Mit dem neu gegründeten Bibliotheksverbund möchten die beteiligten Gemeinden ihre Bibliotheken stärken. Sie signalisieren dadurch die Bedeutung von Bibliotheken und das Bestreben, diese zu erhalten und sogar den Service für die Bibliothekskunden zu vergrößern.
Öffentliche Bibliotheken gehören zum Fundament demokratischer Bildungs- und Kulturarbeit. Sie ermöglichen den im Grundgesetz garantierten freien Zugang zu Information aller Art für alle Bürgerinnen und Bürger.
„Keine andere Kultur- oder Bildungseinrichtung erreicht einen so hohen Anteil der Bevölkerung aller Alters-, Sozial- und Bildungsschichten wie die Bibliothek“ 2). Die Medienvielfalt ist heutzutage das Markenzeichen Öffentlicher Bibliotheken, die Vermittlung von Medienkompetenz eine ihrer Kernaufgaben. Die Nachfrage nach den Dienstleistungen der Bibliotheken ist größer denn je. Die Ausleihzahlen steigen, der Bestandsumsatz klettert, die Besucherzahlen erreichen Spitzenwerte. Parallel dazu ist die Haushaltslage in vielen Kommunen angespannt bis kritisch. Wie kann man in Zeiten knapper Budgets den Service erhalten und das Medienangebot steigern? Eine Antwort auf diese Frage ist sicherlich die Vernetzung im regionalen Bereich. Regionale Kooperationen als kreative Antwort auf die Finanznot der Kommunen.
Wie kam es zum Südpool?
Die Anregung zur Gründung eines regionalen Verbundes kam von Seiten der Landesfach¬stelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Klaus Dahm, Leiter der bayerischen Landesfachstelle, lud im September 2003 zu einem Informationsgespräch ein. Themen waren Ziele und Inhalte, technische Möglichkeiten, Kosten und Fördermittel sowie organisatorische Fragen. Von Anfang an unterstützte die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Neubiberg, Johanna Rumschöttel, das Projekt. Als Rathauschefin und stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Bibliotheksverbandes betonte sie stets die Vorteile vernetzter Strukturen. „Die zahlreichen Aufgaben, die Bibliotheken zu bewältigen haben, sind heute nur gemeinsam zu lösen, zumal die staatlichen Fördermittel auf ein Minimum reduziert wurden“3)
Über mehrere Monate hinweg trafen sich die Bibliotheksleiterinnen und erarbeiteten gemeinsam das „Südpool“-Konzept. Unkompliziert und kostengünstig war die Einrichtung eines Internetportals. Ebenso die Namens- und Logowahl. "Süd" steht für Öffentliche Bibliotheken im Landkreis München-Süd und "Pool" für eine große Sammlung verschiedener Medien.
Technische Voraussetzungen und Kosten
Die beteiligten Bibliotheken arbeiten mit dem Bibliotheks-verwaltungsprogramm Bibliotheca 2000 der Firma Bond (Neubiberg, Oberhaching) und WinBIAP der Firma datronic IT-Systeme aus Augsburg (Ottobrunn, Unterhaching). Bis zum „Südpool“-Start verfügte lediglich die Gemeindebibliothek Ottobrunn über einen Online-Katalog, der Voraussetzung für einen gemeinsamen Internet-Verbundkatalog ist. Nach Prüfung verschiedener Angebote entschieden sich die Verbundbibliotheken für den „WebOPAC findus“ und den „findus-Verbund“ der Firma datronic IT-Systeme. Das Zusammenspiel der beiden Bibliothekssysteme bei der Firma datronic funktioniert problemlos.  Die Kosten für drei Jahre Laufzeit „Web-Opac findus“ und „Findus-Verbund“ betragen ca. 4.500.- € , davon entfallen lediglich 100.- € auf den Verbund. Das Projekt „regionaler Bibliotheksverbund“ wurde von der Landesfachstelle mit einem Fördersatz von 40% bezuschusst.
Wie funktioniert der Katalog und wie sind die Bestellmöglichkeiten?
Es besteht die Möglichkeit der Direktwahl über die Internetadresse www.suedpool-bibliotheken.de oder des Einstiegs über den lokalen „findus“ der Bibliothek.
Recherche:
Die Suche ist einfach und überaus benutzerfreundlich. Der Benutzer kann nach Autor und Titel und bei einer erweiterten Suche nach Schlagwort, Verlag, Systematik, Mediengruppen, Neuerwerbungen etc. recherchieren. Bei erfolgreicher Suche erhält man eine Trefferliste mit Angaben zu den gefundenen Medien. Es wird angezeigt, ob und wo ein Medium verfügbar oder bis wann es entliehen ist.
Fernleihbestellung:
Die Bestellung erfolgt online über den Katalog. Das bestellte Medium wird in die Heimatbibliothek geliefert und kann dort auch abgeholt und wieder abgegeben werden.
Für eine Fernleihbestellung benötigt der Benutzer lediglich einen gültigen Bibliotheksausweis einer der beteiligten Bibliotheken. Für den Kunden fallen 1,50 € pro Bestellung an. Der Betrag ist bei Abholung des Mediums in der Heimatbibliothek zu zahlen.
Welche Gebühren oder Entgelte fallen bei einer Leihfristüberschreitung an?
Da die teilnehmenden Bibliotheken unterschiedliche Gebührenstrukturen haben, richtet sich das Versäumnisentgelt nach der Satzung bzw. Entgeltordnung der Heimatbibliothek.
Welche Medien können im Südpool bestellt werden?
Zurzeit verfügt der Südpool über einen Bestand von über 145.000 Medien. Nicht bestellt werden können Medien, die in der Heimatbibliothek des Benutzers vorhanden sind, sowie DVDs, Spiele und Videos.
Warum wird der Heimatbestand ausgenommen?
Der Verbund und die damit verbundene Möglichkeit zur Fernleihbestellung soll für die Kunden eine Erweiterung des Medienangebotes sein. Ein in der Heimatbibliothek vorhandenes und derzeit lediglich ausgeliehenes Buch zu bestellen und zu verschicken, macht wenig Sinn. Videos und DVDs haben eine zu kurze Leihfrist und Spiele ein zu ungünstiges und zu teures Postformat.
Tagesaktueller Onlinekatalog:
Die Verbunddatenbank wird jeden Abend auf den neuesten Stand gebracht. Ein als „verfügbar“ gekennzeichnetes Medium kann daher inzwischen verliehen sein. Ein aktueller Online-Katalog wäre zwar komfortabler, aber organisatorisch aufwendiger und wesentlich teurer. Seit Start des Südpools am 9. Dezember, gab es noch keine Probleme mit der Tatsache, dass der Verbund „nur“ ein tagesaktueller Katalog ist.
Arbeitsaufwand für Fernleihbestellungen:
Der zeitliche Aufwand pro „Südpool“-Bestellung liegt bei ca. 10-15 Minuten. Die Lieferung der bestellten Medien in die andere Bibliothek erfolgt per Post, über einen Gemeindeboten (Gemeinde Ottobrunn) oder durch „private“ Belieferung.
Der Südpool kommt an!
Vier Monate nach dem Zusammenschluss kann man bereits von einem großen „Südpool“-Erfolg sprechen. Die Bibliothekskunden sehen den „Südpool“ als echte Servicebereicherung und nutzen die Vorteile der Recherche und Fernleihe eifrig. Über 14.186 Zugriffe wurden bis zum 15. März 2005 auf der Webseite registriert und mehr als 170 Bestellungen getätigt. Besonders geschätzt wird, dass auch Non-Books im Service enthalten sind. Überraschend groß war auch die Presseresonanz. Ebenso die zahlreichen Anfragen von Kommunen und Bibliotheken über Organisation, Realisation und Erfolg des Verbundes.
Der Südpool ist ein offener Verbund. Neue Partner können jederzeit einsteigen und damit das Medienangebot und die Attraktivität im Verbund erhöhen. Der „Südpool“ ist neben der FinduThek (neun unterfränkische Bibliotheken) und dem Büchereiverbund Landkreis Wunsiedel (drei Bibliotheken), der dritte Bibliotheksverbund öffentlicher Bibliotheken in Bayern.

Claudia Hagel, Gemeindebibliothek Neubiberg
in Zusammenarbeit mit Iris Baier (Gemeindebücherei Unterhaching), Ute Raab (Gemeindebibliothek Ottobrunn) und Petra Walbrunn (Gemeinde- und Schulbibliothek Oberhaching).

1) Klaus Dahm, Leiter der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen bei der Startveranstaltung am 9. Dezember 2004.
2) aus: Bibliotheken ‚93: Strukturen, Aufgaben, Positionen. Hrsg.: Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Berlin, 1994.
3) Johanna Rumschöttel, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Neubiberg bei der Startveranstaltung am 9. Dezember 2004.
 

Ein Internetkatalog mit Mehrwert
Die Verwendung des Preisgeldes in der Bibliothek Gerstungen
- eine Bilanz nach einem Jahr
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Stadtberger Bücherei endlich "online"
Die rund 25000 Medien über das Internet recherchierbar

Jetzt endlich auch in Stadtbergen: die Bücherei ist "online". Nun erschließt sich die gesamte Angebotsvielfalt auch übers Internet. Die Zeit des Zettelkataloges ist zwar auch in der Gemeindebücherei Stadtbergen schon lange vorbei, die Bibliothek wird seit zehn Jahren per EDV verwaltet und seit 1998 steht den Nutzern ein Internetarbeitsplatz gebührenfrei zur Verfügung. Das Bestandsverzeichnis allerdings war bisher nur in der Bücherei abfragbar. Mit Installation einer neuen EDV hat sich das geändert. Nun stehen ab sofort die rund 25000 Medien zur Recherche auch übers Internet zur Verfügung. Egal ob von zu Hause, der Schule, vom Arbeitsplatz oder vom Internet-Café aus - der Onlinezugang zur Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von den Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren. Und neue Netzwerklösung integriert jetzt auch das Angebot der Zweigstelle in Leitershofen. Ein weiteres Plus: alle Neuerwerbungen der letzten ein bis drei Monate können sortiert nach Medientyp angezeigt werden. Wer regelmäßig einmal im Monat über Neuerwerbungen der Bücherei informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen dagegen eher interessiert, was andere Bücherei-nutzer gerne ausleihen, kann sich die 20 beliebtesten Titel jeden Medientyps ansehen.
Zusätzlicher Vorteil: der Nutzer kann sein Leserkonto abfragen. Eltern schätzen dieses Angebot inzwischen besonders: Ein Blick auf das Nutzerkonto der lesefreudigen Kinder verschafft einen Überblick, was an Büchern, Kassetten und CDs in den Kinderzimmern verschwunden ist und demnächst zur Rückgabe fällig ist.
Wie schon in Gersthofen, Schwabmünchen und Königsbrunn, so werden auch die Daten der Stadtberger Bibliothek auf einem zentralen Rechner der Firma "datronic" verwaltet. Beste Voraussetzung, um die Kataloge des Landkreises in Zukunft in einem Verbundkatalog zusammenzufassen. Der Katalog sowie weitere Informationen zum Büchereiverbund Stadtbergen und Leitershofen sind über die Homepage: www.stadtbergen.de der Marktgemeinde erreichbar.
(pm) Augsburger Allgemeine / 29.09.2004

Vom Mittelalter in die Gegenwart
Die neue Stadtbücherei Feuchtwangen im Haus Binz
Mit seiner Entstehungszeit im ausgehenden Mittelalter ist das Haus Binz eines der ältesten noch heute erhaltenen Bürgerhäuser in Feuchtwangen. Mit seinem hohen Giebel prägt es den platzartigen Bogen der Webergasse, nur wenige Meter vom historischen Marktplatz entfernt. In seiner wechselvollen Geschichte wurde es bis in die 1950er Jahre bereits häufig aus- und umgebaut und dabei stets den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst, deren neueste nun die digitale Vernetzung darstellt.
Auch wenn die qualvolle Enge der ehemaligen Stadtbücherei nun der Vergangenheit angehört, war es eine Herausforderung, das Raumprogramm eines zeitgemäßen Bibliothekskonzeptes auf die vorgegebene Raumstruktur eines alten Fachwerkhauses zu übertragen. Die Umnutzung des Gebäudes als Bibliothek stand daher für alle an Bau und Einrichtung Beteiligten unter dem Thema "Trennendes Verbinden".
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de

Vom Getreidespeicher zum Kulturzentrum
Stadtbibliothek Hemau im historischen Zehentstadel
Mitte Dezember 2003 wurde das neue Kulturzentrum der Stadt Hemau im historischen Zehentstadel eingeweiht und an die Bevölkerung übergeben. Kernstück des Gebäudes ist die Stadtbibliothek, die im ersten Stock große und attraktive Räume erhalten hat. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass eine moderne Bibliothek sich ausgezeichnet in ein historisches Gebäude einfügt, dann wurde dieser Beweis nunmehr in Hemau erbracht.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de

Leseratten jetzt online
Uhldinger Förderverein "Bürger für Bücher" begrüßt Internet-Auftritt der Gemeindebücherei.

Die Gemeindebücherei ist jetzt ebenso im Internet vertreten wie deren Förderverein "Bürger für Bücher". Darauf machte Vorsitzender Manfred Mall während der Jahresversammlung in der Bücherei aufmerksam. 21 Mitglieder hatten den Förderverein im Februar 2003 aus der Taufe gehoben. Die Bücherei soll durch den Verein ideell und materiell unterstützt werden. Das soll durch Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, durch Hilfe zur Erhaltung und Ausweitung des Medienbestandes, der organisatorischen Ausstattung und der sonstigen Einrichtungen sowie durch unentgeltliche personelle Unterstützung geschehen. Mittlerweile verfügt der Verein über 34 Mitglieder, von denen viele ehrenamtlich in der Bücherei aushelfen.
Geplant ist nach Worten des Vorsitzenden unter anderem die Teilnahme mit einem Bücherflohmarkt anlässlich der Einweihung des Musikschulhofs am Sonntag, 9. Mai und die Mitgestaltung einer kleinen Feier auf Grund des zehnjährigen Bestehens der Bücherei. Auch eine "literarische Lesung" stellen sich die Vereinsmitglieder vor. "Diese muss aber Qualität haben, sonst funktionierts nicht", so der Tenor. Der Verein hat bisher fast 1500 Euro an Spenden eingeworben, die Landeskreditbank hat für die Ausrüstung der Bücherei vor wenigen Tagen zusätzlich 6000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit war es möglich, die gesamte Datenverarbeitung der Bücherei zu ersetzen. Mall: "Ein Schritt, der schon lange anstand, aus Geldmangel aber immer wieder verschoben wurde."
Dass die Gemeindebücherei jetzt online erreichbar ist, hat der Verein durch den Ankauf einer speziellen Software "findus" ermöglicht. Er übernimmt auch die jährlichen Betriebskosten für den Online-Auftritt in Höhe von 450 Euro. Im Internet ist jetzt nicht nur das gesamte Verzeichnis aller 14780 Medien der Gemeindebücherei abrufbar, sondern auch Stand der Ausleihe, Rückgabetermine, Verlängerung der Ausleihfrist, Vormerkungen und vieles mehr. Information gibt es auch über Neuerwerbungen oder Top-Titel der letzten Zeit. Die Datenbank wird täglich nach Ende der Ausleihzeit im Internet auf den neuesten Stand gebracht. Erreichbar ist die Bücherei über die Homepage des Fördervereins www.buerger-fuer-buecher.de. Ein Link von der Gemeindeseite wird noch eingerichtet.
Südkurier vom 01.04.2004

Mediensuche im Internet - neuer elektronischer Bürgerdienst
Langenargen (sz).
Kaum begann die Bücherei im Münzhof vergangene Woche mit dem Verleih von DVDs, schon kann sie mit einer neuen wesentlichen Serviceverbesserung für ihre Kunden aufwarten. Ab sofort präsentiert die Bücherei im Münzhof ihrem gesamten Medienbestand tagesaktuell im Internet.  Egal ob von zu Hause, vom Arbeitsplatz, von der Schule oder vom Internet-Café aus, der Onlinezugang zur Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von den Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren. Die Suche gestaltet sich denkbar einfach. Der Nutzer gibt in die entsprechende Zeile den Autor, den Titel oder auch nur ein aussagekräftiges Wort aus dem Titel ein, drückt auf „Suche starten“ und schon listet findus das Ergebnis auf. Ideal für Schüler: mit der Schlagwortsuche können Medien zu Themen gefunden werden, deren Inhalte sich nicht direkt aus den Titeln ergeben. Besitzen die gefundenen Medien eine ISBN-Nummer, können neben Autor und Titel weitere Details und Inhaltsbeschreibungen abgefragt werden. Der Nutzer erhält zudem die Auskunft, ob der gewünschte Titel gerade in der Bücherei ausleihbar ist oder bis wann er entliehen ist. Im zweiten Fall kann man sich per Mail benachrichtigen lassen, sobald der Titel wieder verfügbar ist oder eine Vorbestellung beantragen. Wer vergessen hat, wann die selbst entliehenen Medien wieder zurückgegeben werden müssen, klickt „Leserkonto“ an und verschafft sich somit schnell Klarheit. Sollte eines dieser Medien zur Abgabe fällig sein, dann kann an dieser Stelle per Mail eine Verlängerung beantragt werden. Ein weiteres Plus: alle Neuerwerbungen der letzten ein bis drei Monate können sortiert nach Medientyp angezeigt werden. Wer regelmässig einmal im Monat über Neuerwerbungen der Bücherei informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen dagegen eher interessiert, was andere Büchereinutzer gerne ausleihen, kann sich die 20 beliebtesten Titel jeden Medientyps ansehen. „findus“ heisst der schlaue Fuchs, anhand dem die neue Online-Mediensuche zu erkennen ist. Namensgeber ist die Firma datronic IT-Systeme, mit der zusammen dieses gelungene Projekt kostengünstig verwirklicht werden konnte. Zu erreichen ist die Internetseite der Bücherei über die Langenargener Homepage www.langenargen.de / Öffentliche Einrichtungen / Bücherei.
Schwäbische Zeitung / 07.02.2004

Vom Getreidespeicher zum Kulturzentrum
Stadtbibliothek Hemau im historischen Zehentstadel
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Romansuche vom Sofa aus
Bibliothek Gerstungen macht ihren Katalog via Internet einsehbar

Über die Verwendung der 10.000 Euro für den Thüringer Bibliothekspreis hat die Leiterin der Gemeindebücherei Gerstungen jetzt informiert.  Geplant ist der InternetOPAC findus von datronic, ein Mediensuchprogramm für Bibliotheken. Es ermöglicht, dass jeder, der zuhause einen Computer mit Internetanschluss hat, direkt und tagesaktuell im Bestand der Bücherei Gerstungen recherchieren kann, schilderte Karin Pforr. Die Neuerung ist besonders für Schüler der beiden örtlichen Schulen interessant, denen Beteiligung am Projekt angeboten wird. Damit bestehe die Möglichkeit, auch Schulbuchbestände im Internet zu präsentieren. Die Kosten betragen voraussichtlich 4000 Euro für fünf Jahre. Für Multimedia-Präsentationen, Film-vorführungen, Fachvorträge, Internetkurse und Bibliotheks-einführungen ist darüber hinaus die Anschaffung eines Beamers mit Tonsystem geplant. Das kostet weitere 4000 Euro.  Juliane Krech, derzeit im Freiwilligen Sozialen Jahr in der Bibliothek, beschäftigt sich mit der Ausarbeitung eines Internetkurses für Erwachsene. Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein Jahr der Kultur und war ein wesentliches Element für die Preisverleihung der Jury zugunsten von Gerstungen, sagte der Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr. Thomas Wurzel. Das nächste Projekt im Rahmen des FSJ soll die Etablierung des Bibliothekskinos zum Ziel haben. Der restliche Teil des Preisgeldes wird für die Einrichtung eines Leseraumes eingesetzt. Durch das stark erweiterte Angebot werde die Bibliothek immer mehr als Aufenthaltsort und Treffpunkt genutzt, so dass für die mehr als 70 Besucher an manchen Ausleihtagen nur begrenzte Sitzmöglichkeiten zur Verfügung stünden, sagte Karin Pforr. Ein zusätzlicher Raum biete Platz für vier Lesetische, diverse Regale und für Zeitschriftenpräsentationen. Weil die Gesamtkosten für die Ausstattung des Lese-, Informations- und Auskunftsbereiches 8000 Euro betragen, muss das Vorhaben zusätzlich auf Landesförder- und Eigenmittel abgestützt werden. Die Gemeinde will trotz angespannter Haushaltslage rund 2000 Euro als Investitionszuschuss im Jahr 2004 einplanen, kündigte Bürgermeister Manfred Schramm an.
Thüringer Allgemeine 22.11.03
Bibliothek Gerstungen

Neue Büchereileiterin hofft auf mehr Raum
Schwabmünchen (öh).
Von Bürgermeister Hans-Joachim Neumann und Verwaltungsoberamtsrat Eckhard Henke von der Stadtverwaltung wurde jetzt mit Erika Jakob und Karin Enselmann die neue Leiterin der Stadtbücherei und deren Stellvertreterin offiziell vorgestellt. Jakob wünschte sich bei dieser Gelegenheit für die Zukunft der Bücherei möglichst bald größere Räumlichkeiten und ein moderneres freundlicheres Mobiliar als bisher. Wie die Chancen dafür stehen, wurde dabei auch kurz angesprochen.
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Vom Textilhaus zum Bücherhaus
Die Maisacher Gemeindebücherei in neuen Räumen
Seit 1976 war die Gemeindebücherei Maisach in der Grundschule untergebracht. Auf Grund steigender Schülerzahlen benötigte die Schule die bisher von der Bücherei genutzten Klassenzimmer selbst. Was tun? Ein Neubau kam aus finanziellen Gründen nicht in Betracht. Es wurden mehrere Möglichkeiten durchdiskutiert und im Frühjahr 2003 war die Entscheidung getroffen. Die Bücherei soll in ein ehemaliges Ladengeschäft in zentraler Lage einziehen.
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Leserservice jetzt auch im Internet
Bücherei Graben mit neuem Angebot
Ein neuer Service im Internet steht jetzt den Lesern der Gemeinde-bücherei Graben zur Verfügung: das Programm "InternetOPAC findus". Zu finden ist es auf der Internetseite der Gemeinde Graben.
Mit dem Programm können die Büchereinutzer zum Beispiel ihr Leserkonto abfragen. Nach Eingabe der Lesernummer und des Geburtsdatums sind die Ausleihen zu finden, Verlängerungen können online beantragt werden. Wer ein bestimmtes Medium sucht, kann feststellen ob es vorhanden ist. Ist es verliehen, kann es vorbestellt werden und sich per E-Mail verständigen lassen wenn es verfügbar ist. Alle Neuerwerbungen der letzten drei Monate können aktuell angeschaut werden und man kann sich die Liste der Neuanschaffungen per E-Mail zuschicken lassen. Online im Bestand schmökern. Der gesamte Medienbestand der Bücherei kann am PC zu Hause oder am Computer in der Bücherei durchsucht und im Angebot gestöbert werden. Dazu stehen wahlweise das Schlagwortregister oder die Sachbuchsystematik zur Verfügung, Bei vielen Medien werden auch Details oder Buchbeschreibungen über Link angezeigt.
Wen interessiert, was die anderen Leser gerne ausleihen, kann sich die 20 beliebtesten Titel aus jeder Sparte ansehen.
Die Gemeindebücherei Graben im Via-Claudia-Weg 5 ist Dienstag von 10 bis 12 und von 17 bis 19 Uhr sowie am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet, Telefon 0 82 32/96 46-14, E-Mail buecherei@graben.de.
www.graben.de

143 368 Medien auf einen Klick
Der gemeinsame Katalog unterfränkischer Bibliotheken
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Stadtbibliothek Gersthofen: Mit dem Ballon in neue Höhen
Bibliotheken und Museen sind sich hinsichtlich ihrer Ziele sehr ähnlich. Beide wollen informieren und Wissen vermitteln. Museen fördern das „Begreifen“ durch eine Darstellung des Objekts, durch dessen sujetgerechte Präsentation und Erläuterung. Bibliotheken bieten dazu die weiterführenden und vertiefenden Medien an und können somit Interesse und Wissen verstärken.
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Meitingen - Eine Bücherei mit Ausleihe per Internet
Bücherei-Benutzer kennen das Problem: Man will sich etwas ausleihen, weiß aber nicht, ob etwa das Buch, die Zeitschrift oder die CD überhaupt zum Bestand der Bibliothek gehören. Und selbst, wenn man es weiß, macht man sich oft genug vergebens auf den Weg, denn das Zielobjekt ist bereits verliehen. Um dem abzuhelfen, hat Meitingen einen Zugang übers Internet eingerichtet.
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Wertingen - Bücherbus ein bunter Klecks
Der Betrieb der Kreisfahrbücherei des Landkreises Dillingen ist für viele weitere Jahre gesichert. Vor kurzem hat der Landkreis von der Stadt Solingen einen gebrauchten, aber hervorragend ausgestatteten und gut erhaltenen Bücherbus käuflich erworben. Der Bus stand zum Verkauf, weil die Stadt Solingen vor wenigen Monaten ihren Büchereibetrieb eingestellt hat.
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