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Neues aus den datronic Bibliotheken
Franken-Onleihe gestartet
Würzburg, Februar 2012
Am 1. Februar ging die Website des Verbundes
www.franken-onleihe.de
online. Mittlerweile sind 74,7 % der Deutschen online, die Zahl der Smart-Phones,
Tablet-PCs und E-Book-Reader nimmt ständig zu. Diese Entwicklung war der
Hintergrund, für 16 Bibliotheken aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken,
unter der Projektleitung der Außenstelle Würzburg der Landesfachstelle, für
diese Zielgruppe ein attraktives Angebot anzubieten.
Die Onleihe ermöglicht es den eingetragenen Nutzern der beteiligten
Bibliotheken, an 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen der Woche digitale Medien
auszuleihen.
Die beteiligten Bibliotheken: Alzenau, Bad Neustadt, Bamberg, Bayreuth, Coburg,
Erlangen, Gerolzhofen, Haßfurt, Hösbach, Kitzingen, Lichtenfels, Marktredwitz,
Ochsenfurt, Selb und Wunsiedel.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
Mobiler Onlinekatalog in der
Stadtbibliothek
Gütersloh, Dezember 2011
Ab sofort können Sie bequem von unterwegs mit Ihrem Smartphone den
Onlinekatalog durchsuchen. Sie können auf Ihr Leserkonto zugreifen,
Verlängerungen vornehmen und Ihre Vorbestellungen zu überprüfen. Probieren Sie
es aus!
Scannen Sie mit Ihrem Smartphone den angezeigten
QR-Code, öffnen Sie den Link und legen Sie ihn auf Ihren Homebildschirm ab.
http://webopac.stadtbibliothek-guetersloh.de
Facebook Stadtbibliothek Weißenburg
Weißenburg, Dezember 2011
Wir bekommen komplett neue Software: danach geht auch der
Internet-Katalog wieder! Wir müssen halt eine Woche schließen: 28.11.-4.12. Aber
dann wird unser Katalog (hoffentlich - ganz bestimmt) so funktionieren wie in
Amberg, die haben den gleichen Anbieter. Das wird klasse! Zugriff auch über
Smartphones!
http://www.facebook.com/StBWug
Stadtbücherei im "Treffpunkt Bayertor"
Neue Bibliothek mit mehr Aufenthaltsqualität
Rain, Dezember 2011
Im Zuge der Erneuerung wurde auch die Bibliotheks-Software
aufgerüstet. Die Leser können nun online im Katalog der Bibliothek
recherchieren. Darüber hinaus stehen den Kunden sämtliche Medien der 12
Mitgliedsbibliotheken des Regionalverbundes „Schwabenfindus“ zur Ausleihe zur
Verfügung.
Rain am Lech mit ca. 8.400 Einwohnern liegt im Landkreis Donau-Ries. Die
Bibliothek verfügte im Jahr 2010 über gut 11.000 Medieneinheiten und erreichte
damit über 33.000 Entleihungen.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
Stadtbücherei Freilassing
Aus Kellerkind wird auffälliger Würfel
„Wenn Du einen Garten und dazu noch eine Bibliothek hast, wird es Dir an nichts
fehlen“: Mit diesen Worten von Cicero eröffnete Bürgermeister Josef Flatscher
die Feierstunde zur Eröffnung der neuen Stadtbücherei Freilassing am 7.10.2011.
Zahlreiche Gäste aus Verwaltung, Stadtrat, Schulen, Kindergärten und
benachbarten Bibliotheken wohnten der Veranstaltung bei. Die Bürger Freilassings
können nun beides genießen: eine neue Bibliothek und einen „Lesegarten“. Die
Stadtbücherei liegt im bevölkerungsreichsten Stadtviertel, direkt neben der
Grund- und Mittelschule.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
2. Bayerischer Schulbibliothekstag 2009
Gemeinsam sind wir stärker
Wer zu spät kam, fand bei der Einführungsveranstaltung im großen Saal des
Südpunktes in Nürnberg keinen freien Stuhl mehr. Rund 270 Besucher tummelten
sich am 2. Bayerischen Schulbibliothekstag, um sich rund um die Themen Schule
und Bibliothek fachkundig zu informieren. Angemeldet haben sich knapp 500
Personen. Die immense Nachfrage dokumentiert eindrücklich den großen Bedarf in
diesem Bereich.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
Erste “Lese-Insel” in der St.-Georg-Volksschule
Augsburg
Die erste "Lese-Insel" in der St.-Georg-Volksschule ist eine
Initiative des Rotary-Clubs Augsburg Renaissancestadt, die in Zusammenarbeit mit
Sponsoren, Partnern und der Neuen Stadtbücherei realisiert werden konnte.
Sie
ist für Grund- und Hauptschulen als Kooperationsprojekt zwischen Schulbibliothek
und Neuer Stadtbücherei Augsburg angelegt. Ziel ist es, ein qualitätvolles und
attraktives Grundangebot für eine aktive Leseförderung zu sichern. Die
"Lese-Insel" ist sowohl organisatorisch als auch fachmännisch eng an die Neue
Stadtbücherei Augsburg angebunden und hat einen über Bayern hinausreichenden modellhaften
Charakter.
WebOPAC der Leseinsel-Augsburg
Pressemitteilung
1. Bayerischer Schulbibliothekstag 2009
Große Resonanz mit rund 250 Teilnehmern
Am 26. Oktober 2009, dem internationalen Tag der Schulbibliotheken, fand zum
ersten Mal in Bayern ein "Schulbibliothekstag" statt. Die Fortbildung richtete
sich an Lehrkräfte, an in Schulbibliotheken Beschäftigte sowie an Kolleginnen
und Kollegen aus öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. In insgesamt
16 Einzelveranstaltungen ging es um den Aufbau und die Organisation von
Schulbibliotheken, Gestaltungsmöglichkeiten des Unterrichts und die
Zusammenarbeit mit anderen Bibliothekssparten und Organisationen. Zur
Veranstaltung hatten sich knapp 700 Teilnehmer angemeldet. Da im Nürnberger
Kommunikations- und Bildungszentrum "südpunkt" nur ca. 250 Teilnehmer Platz
fanden, beabsichtigen die Veranstalter voraussichtlich im Januar 2010 eine
Wiederholungsveranstaltung zu organisieren. Interessenten, die nicht zur
Erstveranstaltung zugelassen werden konnten, werden über den Wiederholungstermin
rechtzeitig informiert.
Die Vorträge und Präsentationen des Schulbibliothekstags stehen in Kürze zum
Nachlesen und Download auf
www.leseforum-bayern.de
bereit, sechs Beiträge über den Schulbibliothekstag finden Sie auch im Weblog
des Berufsverbandes Information Bibliothek:
http://fobikom.wordpress.com.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
Bibliotheksverbund im Landkreis Augsburg
Schwabenfindus bekommt Zuwachs
Der Schwabenfindus, ein 2005 gegründeter Regionalverbund schwäbischer
Bibliotheken, begrüßt drei neue Mitglieder: Die Stadtbibliotheken Donauwörth,
Nördlingen und Oettingen präsentieren ihre Bestände im gemeinsamen
Internetkatalog. Zusammen mit den Bibliotheken Bobingen, Buchloe, Gersthofen,
Kissing, Königsbrunn, Schwabmünchen und Stadtbergen besteht der Regionalverbund
aus 10 Bibliotheken.
Der Startschuss für die Erweiterung fiel im Rahmen einer Feierstunde im Beisein
der drei Stadtoberhäupter, der Bibliotheksleiterinnen sowie einiger Gäste.
Oberbürgermeister Hermann Faul aus Nördlingen stellte bei seiner Begrüßungsrede
die Verbesserung des Services für die Kunden dar. Sie können nun Medien
ausleihen, die sie in ihrer Heimatbibliothek nicht vorfinden. Donauwörths
Oberbürgermeister Armin Neudert betonte, dass es ohne große Kosten gelungen sei,
den Bestand der einzelnen Bibliotheken zu erweitern. Für Oettingens
Bürgermeister Matti Müller steht die Verknüpfung des Mediums Internet mit den
„traditionellen“ Medien, also den Medien, die in die Hand genommen werden
müssen, im Mittelpunkt. Er hob auch die wichtige Rolle der Bibliotheken im
Rahmen der Leseförderung für Kinder hervor.
Der Schwabenfindus ist eine Bereicherung für die Kunden der beteiligten
Bibliotheken. Ihnen steht ein Bestand von über einer viertel Million Medien zur
Verfügung. Bücher, die in ihrer Heimatbibliothek nicht vorhanden sind, können
sie gegen eine Gebühr von zwei Euro bei einer der Verbundbibliotheken ausleihen.
Das gewünschte Medium steht dann selbstverständlich in der Heimatbibliothek zur
Abholung bereit.
Quelle Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen, München
InternetOPAC findus meets DiViBib
findus-Bibliotheken sind fit für digitale Medien
Augsburg, 20.06.2009: Mit dem Startschuss für den neuen Bibliotheksverbund
„NBib24“ (Verbund Niedersachsen für digitale Medien) hat datronic den
InternetOPAC findus mit der neuen DiViBib-Schnittstelle ausgerüstet. Für die
beteiligten findus-Bibliotheken ist damit der Weg frei, ohne zusätzliche
Softwarekosten am Verbund teilzunehmen. Die DiViBib-Schnittstelle ist im
Standard-Leistungsumfang des Internet-OPAC findus enthalten. Allen
findus-Bibliotheken bietet sich jetzt die Möglichkeit, alleine oder im Verbund
mit anderen Bibliotheken, das digitale Medienangebot der DiViBib in ihren
Medienkatalog aufzunehmen. Am Verbund NBib24 sind derzeit die Bibliotheken aus
Buxtehude, Celle, Cuxhaven, Delmenhorst, Fürstenau, Goslar, Langenhagen, Leer,
Lüneburg, Melle, Neustadt a. Rbge., Nordhorn, Peine, Seevetal, Verden,
Westerstede, Wilhelmshaven, Winsen (Luhe) und Wunstorf beteiligt. Mit der „Onleihe“
digitaler Medien tragen Öffentliche Bibliotheken dem veränderten
Medienkonsumverhalten ihrer Bibliothekskunden Rechnung. Die Ausleihe erfolgt
über das Internet. Für die Bibliotheksnutzer steht das Medienangebot rund um die
Uhr an allen Tagen der Woche von zuhause aus oder unterwegs zur Verfügung. Das
Angebot umfasst E-Paper, E-Audios, EMusik, E-Videos und Software. findus ist ein
InternetOPAC, der zu unterschiedlichen Bibliothekssoftware-Systemen kompatibel
ist. Für „gemischte“ Regionalverbünde ist findus deshalb hervorragend geeignet.
Eine Anpassung der vorhandenen Bibliotheks-software ist nicht erforderlich.
Neuer Bibliotheksverbund in Mittelfranken
Das Nürnberger Land wird Metro-Pool-Region
Nürnberger Land, 27.02.2009: Mit dem Startschuss für den neuen
Bibliotheksverbund „LauBib“ zeigen neun Stadt- und Gemeindebibliotheken im
Landkreis Nürnberger Land, wie heutzutage Bibliotheken ihren Aktionsradius via
Internet ausweiten können. Zusammen bringen die neun Bibliotheken von Altdorf
bei Nürnberg, Burgthann, Feucht, Hersbruck, Röthenbach an der Pegnitz, Schwaig,
Schwarzenbruck, Winkelhaid und Vorra über 150.000 Medien in den Online-Verbund
ein. Dies entspricht durchaus dem Bestand einer Großstadtbibliothek. Für 2,00
Euro pro Buch können sich die Leser von zuhause aus über das Internet Medien aus
dem gemeinsamen Bestand des Verbundes in ihre Heimatbibliothek bestellen. Diese
neue Dienstleistung ist kein anonymes „Produkt“, sondern Bindeglied zwischen dem
virtuellen Gesamtbestand und den realen Standorten der einzelnen Bibliotheken.
Wurde die Metropolitanregion Nürnberg bereits 2005 eingerichtet, so begannen die
Planungen für die „Metro-Pool-Region“ im Jahre 2006. Anlässlich der
Bürgermeisterversammlung am 2. Dezember 2008 in Reichenschwand wurde der Verbund
„LauBib“ in Anwesenheit der Landesfachstelle für das öffentliche
Bibliothekswesen – Außenstelle Nürnberg - und zahlreicher Gäste aus der Taufe
gehoben. Der inoffizielle Start erfolgte bereits am 24. Oktober – zum „Tag der
Bibliotheken“ – in Schwarzenbruck. Bibliotheken sind heute unverzichtbare
Bildungs-einrichtungen und müssen stärker als bisher in Bildungskonzepte der
Länder und Kommunen integriert werden. Mit fast 200 Millionen Besuchern jährlich
sind Bibliotheken die am meist genutzten Kultureinrichtungen der Bundesrepublik.
„LauBib“ ist der 16. Landkreisverbund in Bayern und ein weiteres Beispiel für
eine gelungene interkommunale Kooperation, um den Lesern einer Region ein
umfangreiches Angebot an Medien zu bieten.
Medienbestand der Kreisfahrbücherei jetzt online
Dillingen, 28.11.08
Die Umstellung der
Kreisfahrbücherei auf moderne Kommunikationsmittel hat Landrat Leo
Schrell veranlasst.
Ab sofort bietet die Kreisfahrbücherei Dillingen dem lesefreudigen Bürger den
Onlinezugang zum Medienbestand an. Unabhängig von den Öffnungszeiten kann der
Kunde von zu Hause, von der Schule, vom Internetcafe aus im Medienbestand
recherchieren. Gesucht werden kann nach Titel, Autor oder einem aussagekräftigen
Wort, um das gewünschte Medium zu finden. Weitere Details und
Inhaltsbeschreibungen des Buches können abgefragt werden. Der Nutzer erhält
weiterhin Auskunft, ob das Medium in der Kreisfahrbücherei ausleihbar ist oder
bis wann es ausgeliehen ist. Per Mail kann der Lesestoff dann gegen eine geringe
Gebühr vorbestellt werden und im Magazin in Wertingen oder an der jeweiligen
Haltestelle abgeholt werden.
Eine weitere Neuheit ist, dass der Kunde sich über sein Leserkonto Einblick
verschaffen kann, zu welchem Zeitpunkt das ausgeliehene Medium wieder
zurückgegeben werden muss. Eine Verlängerung ist online möglich, sofern das
betreffende Medium nicht vorbestellt ist. Weiterhin bietet das Programm findus
die Möglichkeit, alle Neuerwerbungen der letzten 3 Monate sortiert nach
Medientyp anzuzeigen. Mittelfristig geplant ist ein Verbund mit anderen
Büchereien im Landkreis Dillingen und Augsburg, so dass der Leser die
Möglichkeit hat, auch in deren Buchbeständen zu recherchieren und Medien zu
bestellen. Der Versand erfolgt dann an die Kreisfahr-bücherei. Landrat Leo
Schrell dankte der Stadt Wertingen für die finanzielle Unterstützung. Nach Abzug
des Zuschusses der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen
beteiligte sich diese mit 50 % an den Kosten.
Quelle
B4B SCHWABEN
70 000 Medien jetzt online nutzbar
ELTVILLE
Bibliotheksportal "BIPORTA" mit fünf vernetzten Bibliotheken aus dem
Rheingau-Taunus gestartet.
Das gewünschte Buch ist in der Bibliothek vor Ort nicht vorrätig, trotzdem kann
dem Bücherfreund jetzt dank des Bibliotheksportals "Biporta" geholfen werden.
Über diese Internetplattform, die seit Freitag online ist, kann man den Bestand
von fünf Bibliotheken nutzen.
Mit einem musikalischen Auftakt der Jugendmusikschule Bad Schwalbach ist das
Bibliotheksportal "Biporta" des Rheingau-Taunus-Kreises in der Eltviller
Mediathek am vergangenen Freitag gestartet worden. Ab sofort können Leser unter
dem Internetportal
www.biporta.de mit dem gesamten Bestand der fünf vernetzten Bibliotheken,
der Stadtbücherei Bad Schwalbach, der Mediathek Eltville, der Stadtbücherei
Geisenheim, der Gemeindebücherei Kiedrich und der Gemeindebücherei Walluf
arbeiten. Sichtlich glücklich über diesen neuen Verbund zeigten sich die
Vertreter der fünf Bibliotheken sowie die Vertreter der Kommunen. Sie
bezeichneten den Verbund als ein Vorzeigeprojekt der kommunalen Zusammenarbeit,
mit welchem Engpässe in den eigenen Bibliotheken hervorragend behoben werden
könnten.
Dieser Verbund sei absoluter Vorreiter in Hessen, sagte Sylvia Beiser von der
Fachstelle für öffentliche Bibliotheken der Hessischen Landesbibliothek, die das
Projekt unterstützt. "Es gibt zwar andernorts Bibliothekenverbünde, die einen
gemeinsamen Katalog im Internet anbieten, aber Biporta wird der erste Verbund
sein, der den Lesern auch die Möglichkeit bietet, sich Medien aus anderen
Bibliotheken gegen ein geringes Entgelt in ihre Heimatbibliothek schicken zu
lassen", betonte Beiser. Zudem enthalte diesem Spektrum nicht nur Bücher,
sondern auch DVDs, Musik-CDs und Hörbücher.
Auf insgesamt 70000 Medien beläuft sich zur Zeit die Angebotspalette des
Verbundes. Die entwickelte Online-Plattform für den Zugriff ist klar aufgebaut
und einfach in der Anwendung, wie Siegfried Fendt erklärte, der die technische
Seite des Portals gestaltet hatte. Um ein Buch zu bestellen, benötigt man einen
gültigen Leserausweis einer der beteiligten Bibliotheken. Durch einfache
Schlagwortsuche und entsprechende grafische Aufbereitung kann jeder Nutzer
schnell und unkompliziert im Portal fündig werden. Jederzeit könnten sich
weitere Gemeinden aus dem Kreisgebiet dem Verbund anschließen, so Siegfried
Fendt.
"Bibliotheken sind heute unverzichtbare Bildungseinrichtungen und müssen stärker
als bisher in Bildungskonzepte der Länder und Kommunen integriert werden", fügte
Sylvia Beiser hinzu. Bibliotheken seien im übrigen mit fast 200 Millionen
Besuchern jährlich die am meist genutzten Kultureinrichtungen der
Bundesrepublik. Silvia Beiser lobte das Projekt des Rheingau-Taunus-Kreises, das
für eine gelungene interkommunale Kooperation stehe, um gemeinsam den Lesern ein
umfangreiches Angebot an Medien zu bieten.
von Claudia Kroll-Kubin, Wiesbadener Kurier
Hassberge-MOEWE erweitert
In den unterfränkischen Bibliotheksverbund
"Hassberge-MOEWE" (www.hassberge-moewe.de) wurde am 1. Oktober 2008, fast auf
den Tag genau 2 Jahre nach Start des Projektes, die Gemeindebücherei Knetzgau,
eine Bibliothek aus der Region, neu aufgenommen.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Erster Geburtstag der
E-Ausleihe in Frankfurt (Oder)!
Frankfurt (Oder), 1.10.2008:
Die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) feiert den ersten Geburtstag
ihrer E-Ausleihe. Als besonderes Geburtstagsgeschenk an ihre Leser präsentierte
die Bibliotheksleitung die Vollintegration aller digitalen Medien in den
Gesamtkatalog. Über den WebOPAC können digitale Medien recherchiert und per
Download genutzt werden. Vor einem Jahr startete die E-Ausleihe in Frankfurt
(Oder) als erste in den neuen Bundesländern, nach den großen Bibliotheken in
Hamburg, Köln, München und Würzburg. Der Bestand ist mittlerweile auf ca. 10.000
digitale Medien angewachsen, Neben dem E-Paper „Spiegel“ können die Leser nun
auch die „Wirtschaftswoche“ digital nutzen. Anlässlich des Jahrestages am 1.
Oktober 2008 gab es eine Einladung zum Pressegespräch mit anschließender
Vorführung. Viele Leser nutzten die Gelegenheit, die Hintergründe zur EAusleihe
kennen zu lernen. Der besondere Höhepunkt war die Live-Präsentation der
digitalen Medien im WebOPAC der Bibliothek. Pünktlich zum ersten Jahrestag
machte die Firma datronic aus Augsburg den automatisierten Import der
Mediendaten in die Bibliothekssoftware WinBIAP möglich. Die Stadt- und
Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) ist der erste WinBIAP-Anwender, für den die
neu konzipierte DiViBib-Schnittstelle zum Einsatz kommt. Sie ermöglicht die
einfache und problemlose Übertragung von Daten der digitalen Medien in den
Katalog der Bibliothek. Für die Bibliothek und ihre Nutzer ein schönes
Geburtstagsgeschenk, da nun die physischen und die digitalen Medien in einem
Katalog gemeinsam verzeichnet sind. Die Stadtbibliothek Frankfurt (Oder) erhofft
sich mit dem erweiterten Informationsangebot eine noch stärkere Nutzung der
E-Ausleihe.
Dr. Dirk Wissen, Direktor
WebOPAC der
Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder)
Start von "biblioplus" in Bad Tölz
Nicht nur der "Tag des Buches" wurde am
23.04.2008 gefeiert, sondern auch der Start des neuen regionalen
Bibliotheksverbundes "biblioplus" in der Stadtbibliothek Bad Tölz.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Professionelles Teamwork in Lindau
Erste Bibliothek in Deutschland mit Bezahlfunktion am SelfCheck
Lindau, 26. Februar 2008: Die neue Stadtbücherei Lindau öffnet ihre Pforten.
Lichtdurchflutete, farblich ambitioniert gestaltete Räume bieten eine ideale und
klare Präsentation der rund 30.000 Medien. Es ist eine hochmoderne Bibliothek
entstanden, die zum Schnuppern und Verweilen einlädt. Durch die Einführung der
RFID-Technologie wird wertvolle Mitarbeiterzeit zugunsten Service und Beratung
gewonnen. Dank einer Vollintegration in die Bibliothekssoftware WinBIAP von
datronic, Augsburg, können die Lindauer ihre Medien nun eigenhändig verbuchen
und zudem ihre Gebühren sogleich am SelfCheck begleichen. Die Folgen: Mehr
Diskretion für die Besucher, die zwei Vorgänge effizient an einem Gerät
durchführen können, und freie Ressourcen für die MitarbeiterInnen.
Mehrere Faktoren waren für Ludger Bült-Albers, Leiter der Stadtbücherei,
ausschlaggebend, um sich für RFID zu entscheiden: „Mit dem Neubau haben wir
heute drei Mal mehr Fläche zur Verfügung. Zudem möchten wir in den kommenden
zwei bis drei Jahren den Bestand auf 50.000 Medien ausbauen. Unsere
Besucherzahlen haben sich in den letzten vier Jahren fast verdreifacht. All
diese positiven Veränderungen müssen wir vorerst mit unserem bestehenden
Personal auffangen. Eine zeitgemäße, besucherfreundliche Automatisierung soll
unsere Mitarbeiter von technischen und administrativen Tätigkeiten befreien, um
mehr persönliche Beratung bieten zu können. Und zuletzt war klar: Für ein neues
Haus kam natürlich nur die effektivste Technologie zur Sicherung und Verbuchung
in Frage.“ In diesem Kontext ist auch der vorteilhafte Einsatz der
Bezahlfunktion am Selbstverbucher zu sehen.
Die Installation des BiblioChip RFID-Systems und die Vollintegration in die
Bibliothekssoftware WinBIAP verlief reibungslos und war in wenigen Wochen
abgeschlossen. „Seit knapp neun Jahren läuft WinBIAP in unserem Haus stabil und
zur vollsten Zufriedenheit. Wir wünschten uns daher eine unkomplizierte
Vollintegration des RFID-Systems in unsere vorhandene Software. Dank der
professionellen Zusammenarbeit von datronic und Bibliotheca ist eine äußerst
bedienungsfreundliche und sichere Lösung entstanden – gleichermaßen einfach für
unsere Mitarbeiter als auch für unsere Besucher,“ so Ludger Bült-Albers.
Hartmut Marder, Geschäftsführer Bibliotheca Deutschland und Siegfried Fendt,
Leiter IT bei datronic, sind sich einig: „Mit diesem erfolgreichen gemeinsamen
Projekt starten wir eine produktive Partnerschaft für die Zukunft.
Professionelles Technologie-Know-how wurde sinnvoll gebündelt. Auch auf
menschlicher Basis ergänzten sich die Teams in Lindau perfekt. All dies
garantiert Qualität.“
Fazit für Lindaus Neubeginn: Optimale (Start-) Bedingungen dank effektiver
Zusammenarbeit aller Beteiligten nach klaren Vorgaben der Bibliothek.
http://www.lindau.de
RFID jetzt auch für
Outsourcing-Bibliothekssystem
Schwabmünchen, 28.01.2008: Die Schwabmünchner
Stadtbücherei, monatelang ausgelagert, ist nach dem Abschluss von umfangreichen
Sanierungsarbeiten wieder in ihr Ange-stammtes Domizil in der Grundschule
zurückgekehrt. Seither nutzt sie auch modernste Informationstechnik: Als erste
Bibliothek setzt sie ein Internet-Bibliothekssystem in Verbindung mit
RFID-Technologie (RadioFrequency Identification) von EasyCheck ein.
Zu diesem Zweck wurde die RFID-Lösung von EasyCheck, Göppingen, in das
Internet-Bibliothekssystem WinBIAP.net von datronic, Augsburg, integriert. Die
lokal angeschlossenen RFID-Geräte wurden von EasyCheck netzwerkfähig gemacht,
damit der Hosting-Server sie über das Internet ansprechen kann.„Durch
Outsourcing konnte die gesamte IT-Verantwortung auf das datronic-Rechenzentrum
übertragen werden“, so die Büchereileiterin Erika Jakob. „Wir starten aus dem
normalen Browser heraus die komplette WinBIAP.net-Applikation“, so Jakob weiter,
„und ob Sie sich in der Bibliothek selbst oder an Ihrem Heimarbeitsplatz
befinden, spielt dabei keine Rolle“. Herzstück der RFID-Technologie ist ein
winziger Transponder (Mikrochip und Antenne), der auf Medien (Büchern, CDs, DVDs,
Kassetten, Hörbüchern, Spielen, etc.) angebracht wird und auf dem die
Medien-Informationen gespeichert werden. Diese können mit Hilfe von
RFID-Lesegeräten automatisch, kabel- und berührungslos bis auf einige Meter
Entfernung gelesen werden. Die RFID- Technologie erlaubt es, von einer Vielzahl
von Transpondern ganzer Medienstapel Informationen gleichzeitig auszulesen. Dies
erspart das manuelle Scannen von Barcodes auf einzelnen Medien bei der Ausleihe
oder Rückgabe und kann zukünftig von den Lesern selbständig an der
Selbstverbuchungstheke ausgeführt werden. Neu Dank RFID ist auch die
elektronische Sicherung der Medien gegen Diebstahl. Am Ausgang der Bibliothek
ist der Durchgangsleser EasyGate installiert, der sofort Alarm auslöst, wenn ein
Medium nicht ordnungsgemäß ausgeliehen und verbucht wurde. Die Stadtbücherei
Schwabmünchen hat bei der Ausleihe eine Zentralfunktion als Stadt- und
Schulbibliothek. Mit über 21.000 Medien werden jährlich rund 70.000 Ausleihen
getätigt. Den Bibliotheks-Mitarbeitern stehen 2 PC Arbeitsplätze zur Verfügung,
die über das Internet an das datronic-Rechenzentrum angeschlossen sind. 2 PCs
stehen den Besuchern für die Recherche im WEB-Katalog und zwei weitere für die
Internet-Recherche zur Verfügung. „Wir haben uns für WinBIAP.net in Verbindung
mit EasyCheck-RFID entschieden, weil die ganze Funktionalität des bewährten
datronic Systems auch in der Outsourcing-Lösung verfügbar ist. Zusätzlich hat
uns die Zufriedenheit der WinBIAP.net-Anwender überzeugt“, meint
Büchereileiterin Erika Jakob.
Erika Jakob
Leiterin Stadtbücherei Schwabmünchen
www.stadtbuecherei-schwabmuenchen.de
Das Medienzentrum des
Kreises Borken setzt auf neue SaaS-Lösung von datronic
Borken, 01.09.2007: Modernes computergestütztes
Medien-zentrums-Management bietet Betreibern und Nutzern ständig neue
Möglichkeiten. Software as a Service (SaaS) setzt sich immer mehr durch. Was im
Bibliotheksbereich bereits vor 3 Jahren Einzug gehalten hatte, ist nun auch für
Medienzentren verfügbar. Die Internet-Lösung WinBIAP.net wurde von datronic in
enger Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum des Kreises Borken erweitert und für
Medienzentren bzw. Bildstellen angepasst. Das Medienzentrum des Kreises Borken
nutzt die Internet-Lösung WinBIAP.net seit dem 01. August 2007. DVDs, Videos,
Dias und Filme können nun per Mausklick bestellt werden. Die Kreis-verwaltung
bietet Schulen, Kindergärten, Vereinen und Verbänden im Kreisgebiet ca. 9.000
Medien und Vorführgeräte über das Internet an. Nutzerinnen und Nutzer des
Medien-zentrums können von zu Hause, in der Schule oder am Arbeitsplatz im
elektronischen Katalog nachsehen, welche Medien zu welchem Thema angeboten
werden und ob diese für einen gewünschten Zeitraum zur Verfügung stehen.
Verfügbare Medien lassen sich - wie auch passende Vorführgeräte – am Bildschirm
bestellen. Das neue Angebot umfasst auch einen Lieferdienst. Der Kurier der
Kreisverwaltung bringt die Medien und Vorführ-geräte kostenlos in das gewünschte
Bürgerbüro. Er fährt alle 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden zweimal pro
Woche an. Die möglichen Liefertermine werden auf dem elektronischen
Bestellformular angezeigt. Im Bürgerbüro können die Medien und Geräte zu sehr
kundenfreundlichen Öffnungszeiten abgeholt und zurückgebracht werden. Wer das
Material ganz dringend braucht, kann es selber im Borkener Kreishaus abholen.
WinBIAP.net ist auch in der Lage, die Verwaltung und Distribution digitaler
Medien zu übernehmen. Schnittstellen zu digitalen Quellen wie DigiBib, DiViBib,
EDMOND u.a. sind jederzeit im System integrierbar. Vor dem Systemwechsel wurde
der Borkener Datenbestand in einer Einmalaktion anhand der Datenbanken von FWU
(Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht) und WBF
(Gemeinnütziges Institut für Weltkunde in Bildung und Forschung) aktualisiert
und ergänzt. Die Aufnahme neuer Medien wird durch die automatische Übernahme von
FWU- oder WBF-Daten unterstützt. Im Medienzentrum entfällt dadurch das mühselige
Verfassen eigener Kurzbeschreibungen, die systematische Zuordnung zu den
Sachgebieten, die Schlagwortvergabe und vieles mehr. Die Integration der
Katalogdaten des FWU und des WBF bietet hervorragende Informationsmöglichkeiten
und Entscheidungshilfen für den Benutzer. Basis für WinBIAP.net bilden die
Dotnet-Technologien von Microsoft und die Terminal-Server-Lösung von Citrix.
Deshalb benötigen die Kunden sowie auch die Mitarbeiter des Medienzentrums
lediglich einen einfachen PC mit Internet-Zugang. Gehostet wird die SaaS-Lösung
vom Hersteller datronic in Augsburg. Die Vorteile von SaaS liegen klar auf der
Hand: Keine Investitions- und Migrationskosten, laufende Kosten nur entsprechend
der Nutzung, rasche Implementierung, jederzeit aktuelle Releases und Patches,
die Security ist permanent auf dem neuesten Stand. „Mit der Einführung des neuen
IT-Systems haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht auf dem Weg
vielfältiger Herausforderungen, denen unser Medienzentrum gegenübersteht“, so
berichtet Norbert Nießing, Abteilungleiter Organisation des Kreises Borken, und
„die Umstellung von unserer bisherigen 16-bit-Software auf das neue
Softwaresystem verlief nahezu reibungslos“.
Kreis Borken – Fachdienst Organisation und Personal
Norbert Nießing / Abteilungsleiter Organisation
http://www.kreis-borken.de
bibliofranken.de erfolgreich gestartet
Startschuss für den Bibliotheksverbund bibliofranken.de, ein
Bibliotheksprojekt der besonderen Art, war das 25-jährige Jubiläum der
Stadtbibliothek Ochsenfurt. Im Bibliotheksverbund bibliofranken.de bieten die
Bibliotheken der 8 Städte und Gemeinden Bad Kissingen, Bad Brückenau, Erlenbach,
Marktbreit, Ochsenfurt, Schöllkrippen, Schwanfeld und Waldbüttelbrunn mit
zusammen fast 65.000 Einwohnern (und damit potenziellen Bibliothekskunden) ihre
125.000 Medien in einem gemeinsamen Online-Katalog an. Die Bibliotheken
verzeichneten im Jahr 2006 mehr als 208.000 Besuche und verliehen 410.000 Medien
an ihre über 10.000 regelmäßigen Leser.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Onleihe
– ab sofort auch in Frankfurt (Oder)!
Ab dem 1. Oktober 2007 steht allen Nutzern
ein neuer Service zur Verfügung – die E-Ausleihe.
24 Stunden am Tag ist es nun möglich, digitale Medien, wie E-Books, Hörbücher,
Videos und Musik auf den eigenen PC oder Laptop kostenlos herunterzuladen.
Die Stadt- und Regionalbibliothek Frankfurt (Oder) setzt auf den datronic
WebOPAC
mit kostenloser Schnittstelle zu
DiViBib.
Neue Software für die Abteibibliothek
Münsterschwarzach
Schon der Begriff Abtei- oder Klosterbibliothek bringt Buch-liebhaber zum
Schwärmen: Sehr alte Bücher, ein großer Biblio-thekssaal mit knarrendem
Eichenparkett, Wände und Decken mit Gemälden und Stuck verziert. Und wenn man
Glück hat, darf man als Außenstehender mal einen Blick dort hinein werfen oder
im Rahmen einer Klosterführung auch die "heiligen Hallen" betreten. Die
Wenigsten wissen, dass es Klosterbibliotheken mit regulären Öffnungszeiten sowie
Zutritts- und Ausleiherlaubnis gibt. So zum Beispiel in der Benediktinerabtei in
Münsterschwarzach…
weiter...
Rheingauer Büchereien gehen online
Neuer Kundenservice in Geisenheim und Eltville
Die moderne computergestützte Bibliotheksverwaltung bietet den Lesern im
Zeitalter der elektronischen Datenverarbeitung ständig neue Möglichkeiten. So
können mit Hilfe des Internet-OPAC „findus“ (OPAC = Online Public Access Catalog)
die Stadtbücherei Geisenheim und die Mediathek Eltville ab sofort ihren
Medienbestand auf der Homepage ihrer jeweiligen Stadt präsentieren. Egal ob von
zu Hause, vom Arbeitsplatz, von der Schule oder vom Internet-Café aus, der
Onlinezugang zur Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von
den Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren.
Im Rheingau-Taunus-Kreis macht beim Start für den geplanten Katalogverbund der
heimischen Bibliotheken aktuell auch die Stadtbücherei Bad Schwalbach ihren
Medienbestand über den Internet-OPAC „findus“ zugänglich. Ziel der Initiative
ist ein systemübergreifendes Internet-Portal für Bibliotheken im Rheingau und
Untertaunus, an dem sich möglichst viele Büchereien aus dem Kreisgebiet
beteiligen.
Der Leser kann im Internet-OPAC selbständig nach Autor, Titel oder über ein
Schlagwort nach Themen im Bestand der teil-nehmenden Bibliotheken suchen. Rasch und
übersichtlich erhält er Auskunft, ob der gewünschte Titel verfügbar ist oder bis wann er entliehen ist.
Wer vergessen hat, wann seine entliehenen Medien wieder zurückgegeben werden
müssen, klickt „Leserkonto“ an, gibt die Zahlenfolge seines Leseausweises und
sein Geburtsdatum an und verschafft sich so schnell Klarheit. Sollte eines der
Medien zur Abgabe fällig sein, lässt sich an dieser Stelle per Mail eine
Verlängerung beantragen. Ist ein Titel entliehen, kann sich der Leser per Mail
benachrichtigen lassen, sobald das Medium wieder verfügbar ist oder eine
Vorbestellung beantragen.
Zwischen den beteiligten Bibliotheken wird für aktive Leser die Möglichkeit
einer Fernleihe organisiert werden. Ist ein Medium in der eigenen Bibliothek
nicht erhältlich, aber in der kooperierenden Einrichtung vorrätig, wird es der
anfragenden Bücherei zur Ausleihe überlassen.
Ein weiteres Plus: Der Nutzer kann sich per Mausklick alle Neuerwerbungen der
letzten Monate sortiert nach Medientyp anzeigen lassen. Wer regelmäßig über
Neuerwerbungen informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen
es interessiert, was andere Büchereibenutzer gerne ausleihen, kann sich die 20
beliebtesten Titel jedes Medientyps ansehen.
Zu den Detailansichten der neueren Titel erscheinen sogenannte Coverscans, die
Fotographien von der Vorderansicht eines Mediums zeigen. Bücher, CD’s und DVD’s
sind so bei der späteren Suche in der Bücherei leichter wiederzuerkennen.
Der Internet-OPAC „findus“ wird täglich über einen bundesweiten zentralen
Rechner der Anbieter-Firma datronic IT-Systeme aus Augsburg aktualisiert. Alle
Funktionen laufen automatisch ab, ohne dass dadurch ein zusätzlicher
Arbeitsaufwand für die Büchereimitarbeiter entsteht.
„Die technischen Neuerungen schaffen beste Voraussetzungen für mehr
Kundenservice und eine stärkere Zusammenarbeit unserer Einrichtungen“, so Horst
Falker, Büchereileiter in Geisenheim und Sylvia Beiser, Leiterin der Mediathek
in Eltville.
www.geisenheim.de
/ Leben und lernen / Stadtbücherei
www.eltville.de / Mediathek /
Katalog
Bücherei in der Neuzeit angekommen
Modernisierungsschub für Oettinger Kultureinrichtung - Über 8000
Medien im Bestand (heja). Aus der Oettinger Stadtbücherei ist eine
Stadtbibliothek geworden: Der Bestand der Oettinger Stadtbibliothek - das sind
rund 8100 Medien - wurde digital erfasst und das Ausleihverfahren digitalisiert.
Darüber hinaus hat die Stadt in neues Mobiliar für ihre Bildungseinrichtung
investiert. Diese "Ankunft in der Neuzeit", wie es Oettingens Bürgermeister
Dieter Paus formulierte, wurde in den Räumen der Bibliothek mit einem
offiziellen Akt begangen. Paus dankte hierbei allen, die sich für diese wichtige
Modernisierung, die insgesamt 15 000 Euro gekostet habe, ins Zeug gelegt hätten.
Ein Gutteil dieser Summe sei aus Spenden sowie staatlichen Mitteln (3000 Euro)
finanziert worden. Im vergangenen Jahr, fuhr Paus fort, habe sich der Stadtrat
dazu durchringen können, die längst fällige Modernisierung anzupacken. Die
Umstellung sei mit sehr viel Arbeit verbunden gewesen; Paus sprach in diesem
Zusammenhang von einer "großen Gemeinschaftsleistung". Insbesondere dankte er
der Bibliotheks-leitung Kerstin Pflanz, der Mitarbeiterin Karin Zapke sowie
Petra Zitterbart für die erbrachte Leistung. Sieben Jahre habe die Oettinger
Stadtbibliothek auf diesen Tag gewartet, freute sich im Anschluss
Bibliotheksleiterin Pflanz über ihren nunmehr modernen Arbeitsplatz. Es sei ihr
ein Anliegen gewesen, auch den Stadträten zu zeigen, was mit den genehmigten
Geldern geschehen sei. Insgesamt sei jetzt dank der neuen PC-Anlage das Ausleih-
und Rückgabeverfahren der Bücher sehr viel schneller geworden. Dank
Internetanschluss könne man zudem besser und schneller als bisher im
Verbundkatalog der Bayerischen Bibliotheken recherchieren. Pflanz hob weiterhin
hervor, dass man nun auch über die Oettinger Webseite (www.oettingen.de)
in den Medienbestand der Stadtbibliothek "reinklicken" und sich beispielsweise
darüber informieren könne, welche Medien zu bestimmten Schlagwörtern und Themen
oder welche Bücher von bestimmten Autoren vorhanden seien. Bisher hätten das
bereits 4000 Besucher getan. Per Internet sei es jedoch nicht nur möglich, sich
einen Überblick darüber zu verschaffen, was die Bibliothek generell zu bieten
habe, sondern auch, ob zum Beispiel ein bestimmtes Buch bereits ausgeliehen sei
oder nicht. "Das ist schon ein ungeheurer Luxus für uns." Im Zusammenhang mit
der Umstellung auf ein digitalisiertes Ausleihverfahren habe das
Bibliothekenteam den gesamten Medienbestand neu sichten müssen, fuhr Pflanz
fort. Altes und Beschädigtes sei aussortiert worden und den Rest habe man in das
neue System eingegeben. "Wir haben innerhalb von fünf Wochen diesen Akt gepackt,
so dass wir bereits nach sechs Wochen wieder öffnen konnten", seien in diesem
Zeitraum 450 ehrenamtliche Stunden geleistet worden. Die Bibliothek habe derzeit
925 aktive Leser und im vergangenen Jahr habe es 22 618 Ausleihen gegeben.
31.03.2006 /
www.rieser-nachrichten.de
Mit einem Klick zum gewünschten Buch. Büchereien starten mit Schwabenfindus
ins Internet-Zeitalter

"Wir haben nicht alles aber wir können fast alles besorgen.” Diese Devise gilt
seit dem 11.11.2005 für die Kissinger Bibliothek. Um 10.25 Uhr wurde nämlich in der
Paargemeinde der „Schwabenfindus” vorgestellt. In Zukunft können die Leser per
Internet Literatur in fünf weiteren „Lesetempeln” suchen. Gefundene Bücher
dürfen dann wie bei einer Ortsleihe in Kissing ausgeliehen werden. Der
Internetverbund besteht aus einer Kooperation der Büchereien Kissing, Bobingen,
Gersthofen, Königsbrunn, Schwabmünchen und Stadtbergen. Durch die Zusammenarbeit
wird ein breites Spektrum der unterschiedlichsten Literatur zugänglich. Da
schwärmt der Leiter der Stadtberger Bücherei, Thomas Werthefrongel: „Jetzt
können wir die Bürger optimal versorgen das Lesevergnügen wird noch
attraktiver.” Und seine Kissinger Kollegin, Christa Konnertz, fügt hinzu: „Nun
hat man einen direkten, bequemen Zugang.”
Vorbei scheinen die Zeiten mühseliger Telefonate, wenn die Heimatbibliothek mal
wieder einen Wunsch versagen musste. Seit Donnerstag kann man sich ganz
komfortabel am heimischen PC auf die Suche machen. Dabei sind nun auch Erfolge
möglich, wenn lediglich Schlagworte bekannt sind. Die gefundenen Werke werden
dann für zwei Euro in die Heimatbibliothek entliehen. Die Bücher kann man nach
circa fünf Tagen in seinen Händen halten, es wird dabei entweder der Postweg
oder der Verteiler des Landratsamtes benutzt.
Ein sattes „Mehr an Service”.
Was im wissenschaftlichen Bereich schon längst gang und gäbe ist, stellt bei
öffentlichen Büchereien immer noch eine Ausnahme dar. So existieren in Bayern
nur zwei andere Netzwerke, „Südpool” und „Finduthek”. Beide Verbunde haben sehr
gute Erfahrungen gemacht. So stellt Frau Satu Schwarz, von der Landesfachstelle
für öffentliches Bibliothekswesen, fest: „Südpool hat schon über 37.000 Zugriffe
gehabt.” Der „Schwabenfindus” sei ein „sattes Mehr an Service”, so Frau Schwarz.
Diese Aussichten bewogen die Initiatoren Hannelore Sauer (Bobingen), Christa
Konnertz (Kissing) , Thomas Werthefrongel (Stadtbergen) , Ingrid Gölitz
(Gersthofen), Christa König (Königsbrunn) und Erika Jakob (Schwabmünchen), sich
in diesem Frühjahr an die Umsetzung zu machen. So erzählt Frau Konnertz: „Wir
hegen diese Idee seit zwei Jahren. In sechs Sitzungen wurden Modalitäten
ausgetüftelt, besonders der Name bereitete Probleme. Schließlich stand die
Funktion des „findus” Pate: „Suchen, Finden, Ausleihen”. Mit der
Umsetzung wurde die Augsburger Firma „datronic IT-Systeme” beauftragt. IT-Leiter
Siegfried Fendt lobt die konstruktive Zusammenarbeit. Zudem spricht er den
entscheidenden Vorteil an: „Man kann mit dem findus ohne große Kosten
seinen Bestand beträchtlich aufstocken.”
Wieder ein Schritt mit der Zeit
In Zeiten knapper Kassen werden solche Ausgaben gründlich überdacht, doch
Kissings Bürgermeister, Manfred Wolf, ist sich sicher: „Das Geld ist gut
angelegt, unsere Bibliothek ist fester kultureller Bestandteil. Wir sind damit
wieder einen Schritt mit der Zeit gegangen.” Die Bevölkerung gibt ihm Recht.
„Das Ganze ist super, ich habe in der Tat manchmal ein Buch nicht finden
können”, zeigt sich Margarete Sedlmair aus Mering angetan. Susanne Bartelsen aus
Kissing findet die Neuerung ebenfalls gut, meint aber auch: „Ich werde weiterhin
hier selber stöbern.”
Die Bibliotheksatmosphäre bleibt auch für Frau Konnertz nach wie vor
unvergleichlich, die Internetsuche nur Zusatz. „Denn hier”, so die Kissingerin,
„kann man Kultur und Leute erleben. Die Bücherei bleibt Kommunikationszentrum.”
Auch soll ein Grundbestand vorhanden bleiben, einseitige Spezialisierungen sind
nicht angedacht. Ob auch bald DVDs und Zeitschriften erfasst werden, bleibt
offen. Genauso ungeklärt ist, ob sich weitere Einrichtungen anschließen. Frau
Konnertz jedenfalls heißt Interessierte herzlich willkommen.
Von unserem Mitarbeiter Simon Biallowons.
http://www.augsburger-allgemeine.de
FindUthek, die Zweite
Vom Katalogverbund zum Internetportal
Bereits im ÖBiBonline Heft 5/2003 berichteten wir über den unterfränkischen
Katalogverbund FindUthek. Erwähnt wurde die Absicht, den Katalog zur
eigenständigen Internetpräsenz aufzuwerten. Jetzt, 1 ½ Jahre später, konnte das
lange geplante und von allerlei Schwierigkeiten gebremste Vorhaben fertig
gestellt werden.
Die Entwicklung des Katalogverbunds
Der reine Katalogverbund hat sich, obwohl bislang nur im Schatten der jeweiligen
Opac's lebend, bereits zu einem stillen Renner gemausert: Mehr als 70.000
Zugriffe erfolgten seit Juli 2003, über 1.200 Bestellungen wurden zur
Zufriedenheit der Leser erfüllt.
2 weitere Teilnehmer konnten hinzugewonnen werden, die Stadtbüchereien Kitzingen
und Marktheidenfeld, so dass jetzt mehr als 190.000 Medieneinheiten zur Auswahl
stehen. Marktheidenfeld ist die erste teilnehmende Bibliothek, die nicht
datronic-Software einsetzt, sondern Bond. Die Daten konnten ohne Schwierigkeiten
kompatibel gemacht werden. Für die Bibliothek fielen keine zusätzlichen Kosten
an und für die Benutzer ist kein Unterschied feststellbar.
Der Weg vom Katalogverbund zum Portal
Die Idee einer Site zum Katalog bestand von Anfang an, der Weg dahin erwies sich
jedoch als steinig. Schnell war klar, dass das Portal nicht ganz billig würde –
alle Beteiligten sollten Inhalte einpflegen können, daher kam die klassische
Html-Variante nicht in Betracht. Benötigt würde ein Content-Management-System
und eine Firma, um die Site zu erstellen. Die Landesfachstelle stellte
Fördermittel in Aussicht und frohen Mutes begannen die Vorbereitungen. Mitten in
den Arbeiten jedoch musste plötzlich alles stillgelegt werden – da 2004 lange
Zeit zweifelhaft war, ob es überhaupt Fördermittel für Bibliotheken geben würde,
lag das Projekt zwangsweise monatelang auf Eis. Nach dem Freiwerden der Mittel
wurde die FindUthek dann großzügig unterstützt. Eine gänzlich unerwartete Hürde
galt es zu nehmen, als sich bei Vorbesprechungen herauskristallisierte, dass
sich zwei Lager gegenüberstanden: Eine Gruppe befürwortete eine äußerlich und
inhaltlich unterhaltsame Site, um gezielt auch junges Publikum anzusprechen, die
andere Gruppe plädierte für eine nüchterne, informationsorientierte Variante.
Diverse Treffen der Beteiligten und 3 Websiten-Entwürfe waren notwendig, bis ein
für alle Seiten befriedigender Kompromiss gefunden war. Die Suche nach
einem Provider entfiel. Da sämtliche Datenbankinhalte von datronic kommen
würden, bot die Firma der Site eine Heimat auf ihrem Server. Von Datronic
vermittelt wurde auch die Firma „Die Auxburger – New Media und Design“, die den
Webauftritt (nach einem Entwurf der Rhoenline-Media GbR) schließlich erstellte.
Die enge Zusammenarbeit zwischen den Auxburgern und datronic machte sich bei der
Bewältigung so mancher technischen und inhaltlichen Klippe bezahlt.
Ebenso schwierig war es, Inhalte für die Site zu erarbeiten. Träume von
Diskussionsforen zu Büchern und ähnlichen Möglichkeiten, die Leser aktiv
teilnehmen zu lassen, starben einen schnellen Tod angesichts des Arbeits- und
Pflegeaufwandes, der hierfür erforderlich wäre. Zur regelmäßigen
Aktualisierung wurden schließlich 2 Seiten eingestellt – der „Tipp des Monats“
und „Unser Thema“, wo sich alles unterbringen lässt – von Medienlisten, die
begleitend zu Veranstaltungen erarbeitet werden über saisonal aktuelle Themen
bis zu spezifischen Zusammenstellungen jeder Art – dem Einfallsreichtum sind
keine Grenzen gesetzt. Anstelle aufwendig zu pflegender Linklisten konnte man
sich darauf einigen, hier punktuell nach Möglichkeit immer einige Links zum
Thema zusammenzustellen und hinzuzufügen. Diese müssen dann nicht umfassend sein
und auch nicht ständig überprüft werden – und dennoch werden die Möglichkeiten
des Mediums Internet für die Leser nutzbar und erfahrbar gemacht.
Diese beiden Seiten sollen von den beteiligten Bibliotheken abwechselnd gepflegt
werden – ob von Fall zu Fall oder einem festen Turnus folgend, muss die
Erfahrung erst noch zeigen. Die übrigen Seiten beinhalten den Katalog mit Hilfe,
die Vorstellung des Verbunds und der teilnehmenden Bibliotheken, Angebote für
ErzieherInnen und LehrerInnen sowie Links in eng gestecktem Rahmen. Unter
Find-U-Fun wurde ein Unterhaltungsangebot zusammengestellt, das neben der
Vorstellung von Buchticket und Bookcrossing die obligaten Elemente Umfragen,
E-Cards, Spiele und Quiz umfasst. Auch die Bibliotheksleiterinnen stellen sich
hier auf nette Art vor: Mit Hilfe eines Morphing-Programms können die Surfer die
Gesichter nach Wunsch bearbeiten. Diese Seiten müssen lediglich bei Bedarf
aktualisiert werden. Die Pflege wurde auf die einzelnen Bibliotheken verteilt,
für deren Aktualität sie verantwortlich sind. Auf der Startseite konnten
über Javascript automatisch aktualisierende Inhalte eingebunden werden, die den
Surfern bei jedem Besuch wechselnde neue Medien anbieten und über Top- und
Neuerwerbungslisten zum Stöbern einladen. Auch die Verwaltung ständig
wechselnder, aktueller Inhalte ist denkbar praktisch – vom Eintrag in der Rubrik
„Ticker“, die als Fließtext über ein „PostIt-Zettelchen“ auf der Startseite
läuft, wird nach Wunsch auf eine für diesen Zweck erstelle Seite innerhalb der
FindUthek oder der eigenen Homepage oder im WWW verlinkt – so können
Veranstaltungen, Ausstellungen usw. einem großen Kreis zugänglich gemacht oder
z.B. Gedenktage gewürdigt werden.
Virtuelles Inforegal
Die FindUthek sollte jedoch mehr werden als eine hübsche und informative Website
um den Katalog. Ziel war ein eigenständiges Angebot mit unstrittiger
Existenzberechtigung. Intensiv wurde daher nach einer Möglichkeit gesucht, das
Portal sowohl den Entscheidungsträgern in den Kommunen als auch den
interessierten Bibliotheken nicht nur als weiteren Kosten- und Arbeitsfaktor zu
präsentieren, sondern mit einem nach-weisbaren Nutzwert zu verknüpfen.
Dies gelang in Zusammenarbeit mit Munzinger und Tanto/Xipolis. Munzinger muss
hier nicht vorgestellt werden. Xipolis (http://www.xipolis.net) „die
Online-Bibliothek des Wissens“, ist das gemeinsame Portal der Firmen Brockhaus,
Duden und Meyer. In mehr als 50 Lexika kann recherchiert werden. Beide Dienste
sind kostenpflichtig.
Die Firmen konnten dafür gewonnen werden, den Bibliotheksverbund als Kunden zu
akzeptieren und einen Zugang über das Portal zu ermöglichen. Das Angebot von
Xipolis steht in vollem Umfang zur Verfügung, bei Munzinger erzwangen die
finanziellen Möglichkeiten eine Beschränkung auf die Dienste Personen, Sport und
Pop. Auch hier sind wir allen beteiligten Firmen zu großem Dank verpflichtet –
die technischen Schwierigkeiten, um die Dienste für die Leser zugänglich zu
machen, gleichzeitig jedoch Unbefugten den Zugriff zu verwehren, waren enorm. Es
mussten z.T. neue Programmschnittstellen entwickelt und der Zugriff über sichere
Leitungen mit PIN- und TAN-Nummern-Absicherung erstellt werden.
Die Vorteile liegen auf der Hand – durch Kostenteilung bietet die FindUthek
Zugang zu einer Fülle von Nachschlagwerken, die keine der Bibliotheken alleine
in diesem Umfang und Aktualität im Stande wäre anzubieten.
Das Angebot ist ein Experiment – bewährt es sich, kann auf lange Sicht beim
Medienetat der Anteil für Nachschlagewerke auf einen Bruchteil
zusammenschrumpfen und die realen Medien in der Bibliothek durch das virtuelle,
gemeinsam genutzten Online-Regal ersetzt werden. Angesichts der derzeitigen
Finanzsituation in den Kommunen und den Zunkunfts-aussichten ein nicht zu
unterschätzender Nutzen. Zugleich wirkt die Nachschlagemöglichkeit als interner
Finanzausgleich: Es liegt in der Natur der Sache, dass z.B. Wildflecken (~
10.000 ME) häufiger Medien aus Gerolzhofen (~ 25.000 ME) anfordert als umgekehrt
– was sich natürlich in den Portokosten niederschlägt. Andererseits wird
Gerolzhofen sicher erheblich häufiger und intensiver von den
Online-Nachschlagediensten profitieren als Wildflecken, das keine weiterführende
Schule am Ort oder im Einzugsbereich hat, obgleich beide denselben Anteil
zahlen. Die Vorteile für die Leser sind ebenso unbestreitbar: Sie müssen
sich lediglich (wie bei der Buchbestellung über den Katalog), mit
Heimatbibliothek, Lesernummer und Geburtsdatum ausweisen und können von Zuhause
aus das Angebot wahrnehmen und sofort ausdrucken – der Besuch in der Bibliothek
und Kopierkosten entfallen.
Zugang in der Bibliothek
Blieb nur noch die Frage, wie diese Angebote den Lesern in der Bibliothek
zugänglich gemacht werden können. Die Internetterminals sind überall
kostenpflichtig – es geht aber nicht an, dass Dienste, die dem Leser zuhause
kostenfrei zur Verfügung stehen, in der Bibliothek nur gegen Entgelt zu nutzen
sind. Das gilt sowohl für den Bestellservice als auch für die Nachschlagewerke,
erst recht, wenn diese auf lange Sicht nur noch über den PC nutzbar sind und
keine Lexika mehr in den Regalen stehen. Die Lösung wurde über
„Serviceterminals“ geschaffen. Bei einigen Bibliotheken wurde der OPAC mit den
zusätzlichen Möglichkeiten ausgestattet, andere rüsteten einen Internet-PC für
diese spezielle Nutzung um. Die Ent-scheidung hing ganz von den jeweiligen
örtlichen technischen Gegebenheiten ab. Die PCs mussten lediglich Zugang zum
Internet haben, wurden gegen Missbrauch geschützt und sämtliche Desktop-Elemente
sowie Zugriffsmöglichkeiten über die Taskleiste entfernt. Als Hintergrundbild
wurde eine HTML-Datei eingebunden, diese kann problemlos individuell angepasst
werden (Opacnutzung auf diesem PC ja oder nein – Höhe der Druckkosten,
Bildschirmauflösung, Hintergrundfarbe usw.) Dieser Hintergrund ermöglicht über
Links direkten Zugang zu den Diensten. Die freien Online-Enzyklopädien Wikipedia
und Wissen.de wurden ebenfalls zugänglich gemacht, weiteres Internetsurfen ist
jedoch nicht möglich.
Eine Druckmöglichkeit ist ebenfalls unerlässlich, hier werden allerdings wieder
Kosten erhoben (wie für eine Kopie).
Fazit
Das Portal FindUthek ermöglicht es, den Lesern Informationen, Service und
Dienste in einem Umfang und einer Qualität zur Verfügung zu stellen, wie es
sonst nur große Systeme können. Mit einem Kosten- und Arbeitsaufwand, der auf
(im Moment) 9 Bibliotheken verteilt durchaus tragbar ist, Mittel im Medienetat
freimacht und sich mit jeder weiteren teilnehmenden Bibliothek verringert oder
die Möglichkeit zur Erweiterung des Angebots bringt.
www.finduthek.de
Heike Kettemer, Leiterin der Gemeindebibliothek Wildflecken
Südpool – Synergieeffekt für öffentliche
Bibliotheken
„Südpool“ – was ist das?
Im „Südpool“ präsentieren die Gemeindebibliotheken Neubiberg, Oberhaching,
Ottobrunn und Unterhaching ihren Medienbestand in einem gemeinsamen
Internetkatalog. Der Verbund startete im November 2004 mit vier Bibliotheken,
aber bereits im Sommer 2005 wird sich mit dem Beitritt der Gemeindebibliothek
Taufkirchen der Teilnehmerkreis erweitern.
Bei den teilnehmenden Kommunen handelt es sich um Gemeinden zwischen 12.500 und
20.000 Einwohnern im südlichen Landkreis München. Sie liegen räumlich in
nächster Umgebung und verfügen über gute öffentliche Verkehrsanbindungen. Die
Bibliotheken haben zwischen 27.000 und 46.000 Medieneinheiten und bieten neben
den traditionellen Printmedien auch ein breites Spektrum an Non-Books wie zum
Beispiel CD-ROMs, CDs oder DVDs an. Alle Bibliotheken sind fachlich geleitet,
haben kundenfreundliche Öffnungszeiten und zeichnen sich durch vielfältige
Kultur- und Veranstaltungstätigkeiten aus.
In Oberhaching ist die Bibliothek des ortsansässigen Zweckverbands-Gymnasiums
voll in die öffentliche Gemeindebibliothek integriert. Insgesamt sind es
attraktive und gut funktionierende Bibliotheken mit hoher Effizienz und großer
Benutzerresonanz.
Warum schließen sich Bibliotheken zu einem Verbund zusammen?
Ziel und Zweck des Verbundes und der größte Vorteil einer Vernetzung ist die
erhebliche Serviceverbesserung für alle Bibliothekskunden und
Informationssuchenden. Es geht in erster Linie darum, das Medienangebot zu
vergrößern und der Bevölkerung in der Region eine optimalere Literatur- und
Informationsversorgung zu bieten und zu garantieren.
Die „Südpool“-Vorteile:
• Zugriff auf die Bestände von vier Bibliotheken mit einem
Gesamtmedienbestand von über 147.000 Medien. Mit dem Eintritt der
Gemeindebibliothek Taufkirchen vergrößert sich der Bestand auf 180.000 Medien.
„Ein Angebot, das sich durchaus mit dem einer Großstadtbibliothek vergleichen
lässt“. 1)
• Bequem recherchieren und bestellen von zu Hause. 24 St. am Tag
• Der interne Leihverkehr zwischen den Bibliotheken steigert den Kundenservice
erheblich, und nach dem Motto „Wir haben nicht alles – aber wir können fast
alles besorgen“ erhalten die Benutzer schnell und unkompliziert ihre gewünschte
Literatur. Anders als beim Bayerischen oder Deutschen Leihverkehr, der in erster
Linie wissenschaftlichen Zwecken dient, können über den „Südpool“ auch Romane,
Taschenbücher und Non-Books bestellt werden.
• Der „Südpool“ ist für alle Bibliotheken ein Imagegewinn und verbessert die
öffentliche Wahrnehmung.
Interkommunale Zusammenarbeit
Erfolgreiche Kooperationen zwischen den „Südpool“-Gemeinden existieren schon
seit mehreren Jahren. So arbeitet die Gemeinde Neubiberg in den Bereichen der
Volks-hochschule und der Musikschule eng mit Ottobrunn und Unterhaching
zusammen.
Mit dem neu gegründeten Bibliotheksverbund möchten die beteiligten Gemeinden
ihre Bibliotheken stärken. Sie signalisieren dadurch die Bedeutung von
Bibliotheken und das Bestreben, diese zu erhalten und sogar den Service für die
Bibliothekskunden zu vergrößern.
Öffentliche Bibliotheken gehören zum Fundament demokratischer Bildungs- und
Kulturarbeit. Sie ermöglichen den im Grundgesetz garantierten freien Zugang zu
Information aller Art für alle Bürgerinnen und Bürger.
„Keine andere Kultur- oder Bildungseinrichtung erreicht einen so hohen Anteil
der Bevölkerung aller Alters-, Sozial- und Bildungsschichten wie die Bibliothek“
2). Die Medienvielfalt ist heutzutage das Markenzeichen Öffentlicher
Bibliotheken, die Vermittlung von Medienkompetenz eine ihrer Kernaufgaben. Die
Nachfrage nach den Dienstleistungen der Bibliotheken ist größer denn je. Die
Ausleihzahlen steigen, der Bestandsumsatz klettert, die Besucherzahlen erreichen
Spitzenwerte. Parallel dazu ist die Haushaltslage in vielen Kommunen angespannt
bis kritisch. Wie kann man in Zeiten knapper Budgets den Service erhalten und
das Medienangebot steigern? Eine Antwort auf diese Frage ist sicherlich die
Vernetzung im regionalen Bereich. Regionale Kooperationen als kreative Antwort
auf die Finanznot der Kommunen.
Wie kam es zum Südpool?
Die Anregung zur Gründung eines regionalen Verbundes kam von Seiten der
Landesfach¬stelle für das öffentliche Bibliothekswesen. Klaus Dahm, Leiter der
bayerischen Landesfachstelle, lud im September 2003 zu einem
Informationsgespräch ein. Themen waren Ziele und Inhalte, technische
Möglichkeiten, Kosten und Fördermittel sowie organisatorische Fragen. Von Anfang
an unterstützte die 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Neubiberg, Johanna
Rumschöttel, das Projekt. Als Rathauschefin und stellvertretende Vorsitzende des
Bayerischen Bibliotheksverbandes betonte sie stets die Vorteile vernetzter
Strukturen. „Die zahlreichen Aufgaben, die Bibliotheken zu bewältigen haben,
sind heute nur gemeinsam zu lösen, zumal die staatlichen Fördermittel auf ein
Minimum reduziert wurden“3)
Über mehrere Monate hinweg trafen sich die Bibliotheksleiterinnen und
erarbeiteten gemeinsam das „Südpool“-Konzept. Unkompliziert und kostengünstig
war die Einrichtung eines Internetportals. Ebenso die Namens- und Logowahl.
"Süd" steht für Öffentliche Bibliotheken im Landkreis München-Süd und "Pool" für
eine große Sammlung verschiedener Medien.
Technische Voraussetzungen und Kosten
Die beteiligten Bibliotheken arbeiten mit dem Bibliotheks-verwaltungsprogramm
Bibliotheca 2000 der Firma Bond (Neubiberg, Oberhaching) und WinBIAP der Firma
datronic IT-Systeme aus Augsburg (Ottobrunn, Unterhaching). Bis zum „Südpool“-Start
verfügte lediglich die Gemeindebibliothek Ottobrunn über einen Online-Katalog,
der Voraussetzung für einen gemeinsamen Internet-Verbundkatalog ist. Nach
Prüfung verschiedener Angebote entschieden sich die Verbundbibliotheken für den
„WebOPAC findus“ und den „findus-Verbund“ der Firma datronic IT-Systeme. Das
Zusammenspiel der beiden Bibliothekssysteme bei der Firma datronic funktioniert
problemlos. Die Kosten für drei Jahre Laufzeit „Web-Opac findus“ und „Findus-Verbund“
betragen ca. 4.500.- € , davon entfallen lediglich 100.- € auf den Verbund. Das
Projekt „regionaler Bibliotheksverbund“ wurde von der Landesfachstelle mit einem
Fördersatz von 40% bezuschusst.
Wie funktioniert der Katalog und wie sind die Bestellmöglichkeiten?
Es besteht die Möglichkeit der Direktwahl über die Internetadresse
www.suedpool-bibliotheken.de oder des Einstiegs über den lokalen
„findus“ der Bibliothek.
Recherche:
Die Suche ist einfach und überaus benutzerfreundlich. Der Benutzer kann
nach Autor und Titel und bei einer erweiterten Suche nach Schlagwort, Verlag,
Systematik, Mediengruppen, Neuerwerbungen etc. recherchieren. Bei erfolgreicher
Suche erhält man eine Trefferliste mit Angaben zu den gefundenen Medien. Es wird
angezeigt, ob und wo ein Medium verfügbar oder bis wann es entliehen ist.
Fernleihbestellung:
Die Bestellung erfolgt online über den Katalog. Das bestellte Medium
wird in die Heimatbibliothek geliefert und kann dort auch abgeholt und wieder
abgegeben werden.
Für eine Fernleihbestellung benötigt der Benutzer lediglich einen gültigen
Bibliotheksausweis einer der beteiligten Bibliotheken. Für den Kunden fallen
1,50 € pro Bestellung an. Der Betrag ist bei Abholung des Mediums in der
Heimatbibliothek zu zahlen.
Welche Gebühren oder Entgelte fallen bei einer Leihfristüberschreitung an?
Da die teilnehmenden Bibliotheken unterschiedliche Gebührenstrukturen
haben, richtet sich das Versäumnisentgelt nach der Satzung bzw. Entgeltordnung
der Heimatbibliothek.
Welche Medien können im Südpool bestellt werden?
Zurzeit verfügt der Südpool über einen Bestand von über 145.000 Medien.
Nicht bestellt werden können Medien, die in der Heimatbibliothek des Benutzers
vorhanden sind, sowie DVDs, Spiele und Videos.
Warum wird der Heimatbestand ausgenommen?
Der Verbund und die damit verbundene Möglichkeit zur Fernleihbestellung
soll für die Kunden eine Erweiterung des Medienangebotes sein. Ein in der
Heimatbibliothek vorhandenes und derzeit lediglich ausgeliehenes Buch zu
bestellen und zu verschicken, macht wenig Sinn. Videos und DVDs haben eine zu
kurze Leihfrist und Spiele ein zu ungünstiges und zu teures Postformat.
Tagesaktueller Onlinekatalog:
Die Verbunddatenbank wird jeden Abend auf den neuesten Stand gebracht.
Ein als „verfügbar“ gekennzeichnetes Medium kann daher inzwischen verliehen
sein. Ein aktueller Online-Katalog wäre zwar komfortabler, aber organisatorisch
aufwendiger und wesentlich teurer. Seit Start des Südpools am 9. Dezember, gab
es noch keine Probleme mit der Tatsache, dass der Verbund „nur“ ein
tagesaktueller Katalog ist.
Arbeitsaufwand für Fernleihbestellungen:
Der zeitliche Aufwand pro „Südpool“-Bestellung liegt bei ca. 10-15
Minuten. Die Lieferung der bestellten Medien in die andere Bibliothek erfolgt
per Post, über einen Gemeindeboten (Gemeinde Ottobrunn) oder durch „private“
Belieferung.
Der Südpool kommt an!
Vier Monate nach dem Zusammenschluss kann man bereits von einem großen „Südpool“-Erfolg
sprechen. Die Bibliothekskunden sehen den „Südpool“ als echte
Servicebereicherung und nutzen die Vorteile der Recherche und Fernleihe eifrig.
Über 14.186 Zugriffe wurden bis zum 15. März 2005 auf der Webseite registriert
und mehr als 170 Bestellungen getätigt. Besonders geschätzt wird, dass auch Non-Books im Service enthalten sind. Überraschend groß war auch die
Presseresonanz. Ebenso die zahlreichen Anfragen von Kommunen und Bibliotheken
über Organisation, Realisation und Erfolg des Verbundes.
Der Südpool ist ein offener Verbund. Neue Partner können jederzeit einsteigen
und damit das Medienangebot und die Attraktivität im Verbund erhöhen. Der
„Südpool“ ist neben der FinduThek (neun unterfränkische Bibliotheken) und dem
Büchereiverbund Landkreis Wunsiedel (drei Bibliotheken), der dritte
Bibliotheksverbund öffentlicher Bibliotheken in Bayern.
Claudia Hagel, Gemeindebibliothek Neubiberg
in Zusammenarbeit mit Iris Baier (Gemeindebücherei Unterhaching), Ute Raab
(Gemeindebibliothek Ottobrunn) und Petra Walbrunn (Gemeinde- und Schulbibliothek
Oberhaching).
1) Klaus Dahm, Leiter der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen
bei der Startveranstaltung am 9. Dezember 2004.
2) aus: Bibliotheken ‚93: Strukturen, Aufgaben, Positionen. Hrsg.:
Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände. Berlin, 1994.
3) Johanna Rumschöttel, 1. Bürgermeisterin der Gemeinde Neubiberg bei der
Startveranstaltung am 9. Dezember 2004.
Ein Internetkatalog mit Mehrwert
Die Verwendung des Preisgeldes in der Bibliothek Gerstungen
- eine Bilanz nach einem Jahr
weiter
Stadtberger Bücherei endlich "online"
Die rund 25000 Medien über das Internet recherchierbar
Jetzt endlich auch in Stadtbergen: die Bücherei ist "online". Nun erschließt
sich die gesamte Angebotsvielfalt auch übers Internet. Die Zeit des
Zettelkataloges ist zwar auch in der Gemeindebücherei Stadtbergen schon lange
vorbei, die Bibliothek wird seit zehn Jahren per EDV verwaltet und seit 1998
steht den Nutzern ein Internetarbeitsplatz gebührenfrei zur Verfügung. Das
Bestandsverzeichnis allerdings war bisher nur in der Bücherei abfragbar. Mit
Installation einer neuen EDV hat sich das geändert. Nun stehen ab sofort die
rund 25000 Medien zur Recherche auch übers Internet zur Verfügung. Egal ob von
zu Hause, der Schule, vom Arbeitsplatz oder vom Internet-Café aus - der
Onlinezugang zur Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von
den Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren. Und neue Netzwerklösung
integriert jetzt auch das Angebot der Zweigstelle in Leitershofen. Ein weiteres
Plus: alle Neuerwerbungen der letzten ein bis drei Monate können sortiert nach
Medientyp angezeigt werden. Wer regelmäßig einmal im Monat über Neuerwerbungen
der Bücherei informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen
dagegen eher interessiert, was andere Bücherei-nutzer gerne ausleihen, kann sich
die 20 beliebtesten Titel jeden Medientyps ansehen.
Zusätzlicher Vorteil: der Nutzer kann sein Leserkonto abfragen. Eltern schätzen
dieses Angebot inzwischen besonders: Ein Blick auf das Nutzerkonto der
lesefreudigen Kinder verschafft einen Überblick, was an Büchern, Kassetten und
CDs in den Kinderzimmern verschwunden ist und demnächst zur Rückgabe fällig ist.
Wie schon in Gersthofen, Schwabmünchen und Königsbrunn, so werden auch die Daten
der Stadtberger Bibliothek auf einem zentralen Rechner der Firma "datronic"
verwaltet. Beste Voraussetzung, um die Kataloge des Landkreises in Zukunft in
einem Verbundkatalog zusammenzufassen. Der Katalog sowie weitere Informationen
zum Büchereiverbund Stadtbergen und Leitershofen sind über die Homepage:
www.stadtbergen.de der Marktgemeinde erreichbar.
(pm) Augsburger Allgemeine / 29.09.2004
Vom Mittelalter in die Gegenwart
Die neue Stadtbücherei Feuchtwangen im Haus Binz
Mit seiner Entstehungszeit im ausgehenden Mittelalter ist das Haus Binz
eines der ältesten noch heute erhaltenen Bürgerhäuser in Feuchtwangen. Mit
seinem hohen Giebel prägt es den platzartigen Bogen der Webergasse, nur wenige
Meter vom historischen Marktplatz entfernt. In seiner wechselvollen Geschichte
wurde es bis in die 1950er Jahre bereits häufig aus- und umgebaut und dabei
stets den Bedürfnissen der jeweiligen Zeit angepasst, deren neueste nun die
digitale Vernetzung darstellt.
Auch wenn die qualvolle Enge der ehemaligen Stadtbücherei nun der Vergangenheit
angehört, war es eine Herausforderung, das Raumprogramm eines zeitgemäßen
Bibliothekskonzeptes auf die vorgegebene Raumstruktur eines alten Fachwerkhauses
zu übertragen. Die Umnutzung des Gebäudes als Bibliothek stand daher für alle an
Bau und Einrichtung Beteiligten unter dem Thema "Trennendes Verbinden".
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Vom Getreidespeicher zum Kulturzentrum
Stadtbibliothek Hemau im historischen Zehentstadel
Mitte Dezember 2003 wurde das neue Kulturzentrum der Stadt Hemau im
historischen Zehentstadel eingeweiht und an die Bevölkerung übergeben. Kernstück
des Gebäudes ist die Stadtbibliothek, die im ersten Stock große und attraktive
Räume erhalten hat. Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass eine moderne
Bibliothek sich ausgezeichnet in ein historisches Gebäude einfügt, dann wurde
dieser Beweis nunmehr in Hemau erbracht.
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Leseratten jetzt online
Uhldinger Förderverein "Bürger für Bücher" begrüßt
Internet-Auftritt der Gemeindebücherei.

Die Gemeindebücherei ist jetzt ebenso im Internet vertreten wie deren
Förderverein "Bürger für Bücher". Darauf machte Vorsitzender Manfred Mall
während der Jahresversammlung in der Bücherei aufmerksam. 21 Mitglieder hatten
den Förderverein im Februar 2003 aus der Taufe gehoben. Die Bücherei soll durch
den Verein ideell und materiell unterstützt werden. Das soll durch
Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen, durch Hilfe zur Erhaltung und
Ausweitung des Medienbestandes, der organisatorischen Ausstattung und der
sonstigen Einrichtungen sowie durch unentgeltliche personelle Unterstützung
geschehen. Mittlerweile verfügt der Verein über 34 Mitglieder, von denen viele
ehrenamtlich in der Bücherei aushelfen.
Geplant ist nach Worten des Vorsitzenden unter anderem die Teilnahme mit einem
Bücherflohmarkt anlässlich der Einweihung des Musikschulhofs am Sonntag, 9. Mai
und die Mitgestaltung einer kleinen Feier auf Grund des zehnjährigen Bestehens
der Bücherei. Auch eine "literarische Lesung" stellen sich die Vereinsmitglieder
vor. "Diese muss aber Qualität haben, sonst funktionierts nicht", so der Tenor.
Der Verein hat bisher fast 1500 Euro an Spenden eingeworben, die
Landeskreditbank hat für die Ausrüstung der Bücherei vor wenigen Tagen
zusätzlich 6000 Euro zur Verfügung gestellt. Damit war es möglich, die gesamte
Datenverarbeitung der Bücherei zu ersetzen. Mall: "Ein Schritt, der schon lange
anstand, aus Geldmangel aber immer wieder verschoben wurde."
Dass die Gemeindebücherei jetzt online erreichbar ist, hat der Verein durch den
Ankauf einer speziellen Software "findus" ermöglicht. Er übernimmt auch die
jährlichen Betriebskosten für den Online-Auftritt in Höhe von 450 Euro. Im
Internet ist jetzt nicht nur das gesamte Verzeichnis aller 14780 Medien der
Gemeindebücherei abrufbar, sondern auch Stand der Ausleihe, Rückgabetermine,
Verlängerung der Ausleihfrist, Vormerkungen und vieles mehr. Information gibt es
auch über Neuerwerbungen oder Top-Titel der letzten Zeit. Die Datenbank wird
täglich nach Ende der Ausleihzeit im Internet auf den neuesten Stand gebracht.
Erreichbar ist die Bücherei über die Homepage des Fördervereins
www.buerger-fuer-buecher.de. Ein Link von der Gemeindeseite wird noch
eingerichtet.
Südkurier vom 01.04.2004
Mediensuche im Internet - neuer elektronischer
Bürgerdienst
Langenargen (sz).
Kaum begann die Bücherei im Münzhof vergangene Woche mit dem Verleih von DVDs,
schon kann sie mit einer neuen wesentlichen Serviceverbesserung für ihre Kunden
aufwarten. Ab sofort präsentiert die Bücherei im Münzhof ihrem gesamten
Medienbestand tagesaktuell im Internet. Egal ob von zu Hause, vom
Arbeitsplatz, von der Schule oder vom Internet-Café aus, der Onlinezugang zur
Bücherei ermöglicht es dem Benutzer, schnell und unabhängig von den
Öffnungszeiten im Medienbestand zu recherchieren. Die Suche gestaltet sich
denkbar einfach. Der Nutzer gibt in die entsprechende Zeile den Autor, den Titel
oder auch nur ein aussagekräftiges Wort aus dem Titel ein, drückt auf „Suche
starten“ und schon listet findus das Ergebnis auf. Ideal für Schüler: mit der
Schlagwortsuche können Medien zu Themen gefunden werden, deren Inhalte sich
nicht direkt aus den Titeln ergeben. Besitzen die gefundenen Medien eine
ISBN-Nummer, können neben Autor und Titel weitere Details und
Inhaltsbeschreibungen abgefragt werden. Der Nutzer erhält zudem die Auskunft, ob
der gewünschte Titel gerade in der Bücherei ausleihbar ist oder bis wann er
entliehen ist. Im zweiten Fall kann man sich per Mail benachrichtigen lassen,
sobald der Titel wieder verfügbar ist oder eine Vorbestellung beantragen. Wer
vergessen hat, wann die selbst entliehenen Medien wieder zurückgegeben werden
müssen, klickt „Leserkonto“ an und verschafft sich somit schnell Klarheit.
Sollte eines dieser Medien zur Abgabe fällig sein, dann kann an dieser Stelle
per Mail eine Verlängerung beantragt werden. Ein weiteres Plus: alle
Neuerwerbungen der letzten ein bis drei Monate können sortiert nach Medientyp
angezeigt werden. Wer regelmässig einmal im Monat über Neuerwerbungen der
Bücherei informiert werden möchte, trägt sich in die Mailingliste ein. Wen
dagegen eher interessiert, was andere Büchereinutzer gerne ausleihen, kann sich
die 20 beliebtesten Titel jeden Medientyps ansehen. „findus“ heisst der schlaue
Fuchs, anhand dem die neue Online-Mediensuche zu erkennen ist. Namensgeber ist
die Firma datronic IT-Systeme, mit der zusammen dieses gelungene Projekt
kostengünstig verwirklicht werden konnte. Zu erreichen ist die Internetseite der
Bücherei über die Langenargener Homepage
www.langenargen.de /
Öffentliche Einrichtungen / Bücherei.
Schwäbische Zeitung / 07.02.2004
Vom Getreidespeicher zum Kulturzentrum
Stadtbibliothek Hemau im historischen Zehentstadel
weiter bei lfs.bsb-muenchen.de
Romansuche vom Sofa aus
Bibliothek Gerstungen macht ihren Katalog via Internet einsehbar

Über die Verwendung der 10.000 Euro für den Thüringer Bibliothekspreis hat die
Leiterin der Gemeindebücherei Gerstungen jetzt informiert. Geplant ist der
InternetOPAC findus von datronic, ein Mediensuchprogramm für Bibliotheken. Es ermöglicht,
dass jeder, der zuhause einen Computer mit Internetanschluss hat, direkt und
tagesaktuell im Bestand der Bücherei Gerstungen recherchieren kann, schilderte
Karin Pforr. Die Neuerung ist besonders für Schüler der beiden örtlichen Schulen
interessant, denen Beteiligung am Projekt angeboten wird. Damit bestehe die
Möglichkeit, auch Schulbuchbestände im Internet zu präsentieren. Die Kosten
betragen voraussichtlich 4000 Euro für fünf Jahre. Für Multimedia-Präsentationen,
Film-vorführungen, Fachvorträge, Internetkurse und Bibliotheks-einführungen ist
darüber hinaus die Anschaffung eines Beamers mit Tonsystem geplant. Das kostet
weitere 4000 Euro. Juliane Krech, derzeit im Freiwilligen Sozialen Jahr in
der Bibliothek, beschäftigt sich mit der Ausarbeitung eines Internetkurses für
Erwachsene. Das Freiwillige Soziale Jahr ist ein Jahr der Kultur und war ein
wesentliches Element für die Preisverleihung der Jury zugunsten von Gerstungen,
sagte der Geschäftsführer der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, Dr.
Thomas Wurzel. Das nächste Projekt im Rahmen des FSJ soll die Etablierung des
Bibliothekskinos zum Ziel haben. Der restliche Teil des Preisgeldes wird für die
Einrichtung eines Leseraumes eingesetzt. Durch das stark erweiterte Angebot
werde die Bibliothek immer mehr als Aufenthaltsort und Treffpunkt genutzt, so
dass für die mehr als 70 Besucher an manchen Ausleihtagen nur begrenzte
Sitzmöglichkeiten zur Verfügung stünden, sagte Karin Pforr. Ein zusätzlicher
Raum biete Platz für vier Lesetische, diverse Regale und für
Zeitschriftenpräsentationen. Weil die Gesamtkosten für die Ausstattung des
Lese-, Informations- und Auskunftsbereiches 8000 Euro betragen, muss das
Vorhaben zusätzlich auf Landesförder- und Eigenmittel abgestützt werden. Die
Gemeinde will trotz angespannter Haushaltslage rund 2000 Euro als
Investitionszuschuss im Jahr 2004 einplanen, kündigte Bürgermeister Manfred
Schramm an.
Thüringer Allgemeine 22.11.03
Bibliothek Gerstungen
Neue Büchereileiterin hofft auf mehr Raum
Schwabmünchen (öh).
Von Bürgermeister Hans-Joachim Neumann und Verwaltungsoberamtsrat Eckhard Henke
von der Stadtverwaltung wurde jetzt mit Erika Jakob und Karin Enselmann die neue
Leiterin der Stadtbücherei und deren Stellvertreterin offiziell vorgestellt.
Jakob wünschte sich bei dieser Gelegenheit für die Zukunft der Bücherei
möglichst bald größere Räumlichkeiten und ein moderneres freundlicheres Mobiliar
als bisher. Wie die Chancen dafür stehen, wurde dabei auch kurz angesprochen.
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Vom Textilhaus zum Bücherhaus
Die Maisacher Gemeindebücherei in neuen Räumen
Seit 1976 war die Gemeindebücherei Maisach in der Grundschule untergebracht.
Auf Grund steigender Schülerzahlen benötigte die Schule die bisher von der
Bücherei genutzten Klassenzimmer selbst. Was tun? Ein Neubau kam aus
finanziellen Gründen nicht in Betracht. Es wurden mehrere Möglichkeiten
durchdiskutiert und im Frühjahr 2003 war die Entscheidung getroffen. Die
Bücherei soll in ein ehemaliges Ladengeschäft in zentraler Lage einziehen.
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Leserservice jetzt auch im Internet
Bücherei Graben mit neuem Angebot
Ein neuer Service im Internet steht jetzt den Lesern der Gemeinde-bücherei
Graben zur Verfügung: das Programm "InternetOPAC findus". Zu finden ist es auf
der Internetseite der Gemeinde Graben.
Mit dem Programm können die Büchereinutzer zum Beispiel ihr Leserkonto abfragen.
Nach Eingabe der Lesernummer und des Geburtsdatums sind die Ausleihen zu finden,
Verlängerungen können online beantragt werden. Wer ein bestimmtes Medium sucht,
kann feststellen ob es vorhanden ist. Ist es verliehen, kann es vorbestellt
werden und sich per E-Mail verständigen lassen wenn es verfügbar ist. Alle
Neuerwerbungen der letzten drei Monate können aktuell angeschaut werden und man
kann sich die Liste der Neuanschaffungen per E-Mail zuschicken lassen. Online im
Bestand schmökern. Der gesamte Medienbestand der Bücherei kann am PC zu Hause
oder am Computer in der Bücherei durchsucht und im Angebot gestöbert werden.
Dazu stehen wahlweise das Schlagwortregister oder die Sachbuchsystematik zur
Verfügung, Bei vielen Medien werden auch Details oder Buchbeschreibungen über
Link angezeigt.
Wen interessiert, was die anderen Leser gerne ausleihen, kann sich die 20
beliebtesten Titel aus jeder Sparte ansehen.
Die Gemeindebücherei Graben im Via-Claudia-Weg 5 ist Dienstag von 10 bis 12 und
von 17 bis 19 Uhr sowie am Donnerstag von 17 bis 19 Uhr geöffnet, Telefon 0 82
32/96 46-14, E-Mail buecherei@graben.de.
www.graben.de
143 368 Medien auf einen Klick
Der gemeinsame Katalog unterfränkischer Bibliotheken
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Stadtbibliothek Gersthofen: Mit dem Ballon in neue Höhen
Bibliotheken und Museen sind sich hinsichtlich ihrer Ziele
sehr ähnlich. Beide wollen informieren und Wissen vermitteln. Museen fördern das
„Begreifen“ durch eine Darstellung des Objekts, durch dessen sujetgerechte
Präsentation und Erläuterung. Bibliotheken bieten dazu die weiterführenden und
vertiefenden Medien an und können somit Interesse und Wissen verstärken.
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Meitingen - Eine Bücherei mit Ausleihe per Internet
Bücherei-Benutzer kennen das Problem: Man will sich etwas ausleihen, weiß aber
nicht, ob etwa das Buch, die Zeitschrift oder die CD überhaupt zum Bestand der
Bibliothek gehören. Und selbst, wenn man es weiß, macht man sich oft genug
vergebens auf den Weg, denn das Zielobjekt ist bereits verliehen. Um dem
abzuhelfen, hat Meitingen einen Zugang übers Internet eingerichtet.
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Wertingen - Bücherbus ein bunter Klecks
Der Betrieb der Kreisfahrbücherei des Landkreises Dillingen ist für viele
weitere Jahre gesichert. Vor kurzem hat der Landkreis von der Stadt Solingen
einen gebrauchten, aber hervorragend ausgestatteten und gut erhaltenen Bücherbus
käuflich erworben. Der Bus stand zum Verkauf, weil die Stadt Solingen vor
wenigen Monaten ihren Büchereibetrieb eingestellt hat.
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